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St. Peter-Ording : Gefährliche Querung verhindern

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Fußgänger und Radfahrer ignorieren immer wieder die Sperrung am Bahndamm. Die Gemeindevertreter stimmten einem baldigen Rückbau der gemeindeeigenen Straße zu.

Zügig ging es bei der Sitzung der Gemeindevertretung St. Peter-Ording durch die Tagesordnung. Etwas mehr Zeit nahm wieder einmal der Bahnübergang „Bövergeest“ (Baugebiet Wittendüner Allee) in Anspruch. Die Schließung ist zwar beschlossen, die Straße im Übergangsbereich auch seitens der Gemeinde entwidmet, aber noch nicht zurückgebaut. Die vorhandene Sperrung durch einen errichteten Zaun wird von Fußgängern und Radfahrern zwecks Überquerung per Trampelpfad umgangen, so dass ein Gefährdungspotenzial gegeben ist. Die AWG hatte am 3. März beantragt, so wie beim Weg vom Schützenhaus kommend in Richtung Eiderstedter Straße eine Überquerung für Fußgänger und Radfahrer zu ermöglichen. Das lehnte die Vertretung mit überwältigender Mehrheit ab, stimmte aber dem beidseitigen Rückbau der gemeindeeigenen Straße zum Übergang sobald und so weit wie möglich zu.

Wie schnell Geld ausgegeben sein kann, ohne dass man es eigentlich in der Hand gehabt hat, machte Bürgermeister Rainer Balsmeier in seinen Mitteilungen an der geplanten Erweiterung der Promenade deutlich. Im Wirtschaftsplan der TZ habe man für 2016 mit einem Plus von 1,1 Millionen Euro gerechnet. Tatsächlich aber sind es dann sogar 1,944 Millionen Euro geworden. Über die zusätzlichen 800.000 Euro könne man sich freuen, doch sei diese Freude nur kurz. Nach einem Termin beim Finanzminister sei klar gewesen, dass die Promenade nicht mehr vorsteuerabzugsbegünstigt ist. Folge: Damit sei das vermeintlich gewonnene Geld wieder weg.

Zunächst aber standen mehrere Beschlussfassungen an. Sie begannen mit Einstimmigkeit für das „touristische Entwicklungskonzept einschließlich des Infrastrukturmoduls“. Tourismusausschuss-Vorsitzender Tim Schäfer (AWG) hatte noch einmal auf die Bedeutung für den Ort, die große Beteiligung der Öffentlichkeit mit TZ im Dialog und Einwohnerversammlung, die Module für Camping und Einzelhandel sowie auf das sich noch Bearbeitung befindliche Strandentwicklungskonzept hingewiesen (wir berichteten). Einig war man sich bei der Trennung der Posten Bürgermeister und Tourismus-Direktor, die 2009 für die Beibehaltung des hauptamtlichen Bürgermeisters verwaltungsrechtlich Vorgabe gewesen war. 2015 hätte man die Trennung schon vornehmen können, habe aber davon Abstand genommen. Nun soll sie für den 1. Januar 2018 erfolgen. Als zukünftige Tourismus-Direktorin hat die Vertretung die jetzige Stellvertreterin Constanze Höfinghoff bestellt. Zuvor waren deswegen die Änderungen der 5. Nachtragssatzung zur Hauptsatzung der Gemeinde und die 3. Nachtragssatzung zur Betriebssatzung für die Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording einstimmig beschlossen worden (wir berichteten).


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