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Das Wetter spielte mit : Gedränge an Eider und Treene

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der zehnte Regionaltag in Friedrichstadt war ein voller Erfolg. Auch der Markt in Süderstapel war ein Besuchermagnet. Tausende kamen in das Holländerstädtchen und wurden prächtig unterhalten sowie über die ganze Region informiert.

Entgegen den Prognosen von Anfang der Woche, hielt das schöne Wetter auch gestern durch. Davon profitierten die beiden Aktiv-Regionen Eider-Treene-Sorge und Südliches Nordfriesland als Veranstalter des zehnten Regionaltages in Friedrichstadt. Aber auch im wenige Kilometer entfernten Süderstapel an der Eider herrschte anlässlich des traditionellen Stapeler Markts dichtes Gedränge. Dort machte sich der neue Veranstaltungsort, mitten im Dorfzentrum und auf dem Platz vor der Kirche, positiv bemerkbar. Allerdings, Ortsfremde mussten längere Fußwege in Kauf nehmen, da in den engen Straßen Süderstapels alles vollgeparkt war. Die Veranstalter haben keine genauen Zahlen vorliegen, rechnen aber wie in den Vorjahren mit mehreren 1000 Besuchern.

Auch im Holländerstädtchen an der Treene herrschte buntes Treiben, allerdings war dort die Park-Situation deutlich besser, denn rund um das Stadtzentrum gibt es mehrere große Stellplätze. Gut gelöst von den Veranstaltern war der Aufbau der Bühne direkt vor den Giebelhäusern. Und vor der Bühne standen genügend Tische und Sitzbänke, so dass die Besucher dort in aller Ruhe eine Stärkung zu sich nehmen konnten, während sie gleichzeitig gut unterhalten wurden. Unter anderem trat das Landestheater Schleswig-Holstein mit Auszügen aus „Untergang der Titanic“ auf. Auch die Bigband der Theodor-Storm-Schule aus Husum mit ihrem Soul-Programm unter der Leitung von Jan Hahn ernteten viel Beifall. Schüler der Jahrgänge neun bis elf begeisterten das Publikum. Ein weiterer Höhepunkt war natürlich das Gastspiel von Gerrit Hoss. Er hat gerade sein zweites Album veröffentlicht und sorgte mit seinen plattdeutschen Liedern für tolle Unterhaltung, wenn auch viele der Regionaltagbesucher die Texte wohl nicht verstanden haben dürften, denn ein babylonisches Sprachendurcheinander herrschte auf dem historischen Marktplatz.

Es gab aber auch viele Informationen, nicht nur über die Aktiv-Regionen und ihre Aufgaben, sondern auch über die Vielfalt der heimischen Lebensmittel. Wobei besonders die Kräuterexpertin Gudrun Niemeyer aus Schwabstedt dazu aufforderte: „Beißen sie mit mir ins Gras, denn fast alle Wildpflanzen sind genießbar“, versuchte sie auf der Bühne zu überzeugen.

Mehr als 60 Aussteller waren gekommen. Sie boten einen bunten Mix von Waren an. Vom biologischen Apfelsaft über Honig bis hin zu Käsespezialitäten und Blumen reichte die Palette. Hinzu kamen viele Informationsstände, beispielsweise von den Naturschutzverbänden. Die vielen kleinen Besucher wurden an verschiedenen Stellen unterhalten, so wurde ihnen beispielsweise gezeigt, wie sie selbst richtig gutes Seifenblasenwasser mischen können. Zum Beweis durften sie dann damit auch Blasen produzieren. Die Mädchen vom Mädchentreff Ostenfeld hatten eine Schminkecke eingerichtet und es gab auch einige kleine Tiere in Käfigen zu bestaunen.

Begeisterung bei den vielen Besuchern weckten auch die vielen Stände mit Spezialitäten aus der Region. Denn außer im Gastronomiezelt wurden auch dort allerlei Leckereien gereicht, vielfach gab es auch kleine Gratis-Kostproben, die gern genommen wurden.

Der Regionaltag, der alle zwei Jahre auf dem historischen Marktplatz in Friedrichstadt veranstaltet wird, hat sich nach Einschätzung der Veranstalter zu einem guten Werbeträger für die ganze Region entwickelt.

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erstellt am 02.Mai.2014 | 12:00 Uhr

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