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Ehrengäste in Garding : Geburtstagsfest für Stadt und Kirchspiel

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Gardinger- und Butengardinger feiern alle fünf Jahre bei einem Treffen für ein Wochenende. Gäste reisen dafür extra aus der Schweiz und Spanien an. Begrüßungs- und Klönabend in der festlich geschmückten Halle mit mehr 200 Besuchern.

Seit 1990 lädt die heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft der Stadt und des Kirchspiels Garding alle fünf Jahre zum Gardinger- und Butengardinger-Treffen ein. Anke Dellin, Detlef Dau, Peter Mölck, Anna Marwig, Gisela Claußen, Bernd Laue und Gudrun Werner hatten alle Hände voll zu tun. Schon am Freitag hatten sich zu einem Begrüßungs- und Klönabend in der festlich geschmückten Halle von Rainer Broders mehr als 200 Gäste eingefunden, die Anke Dellin begrüßte. Erfreut zeigte sie sich, dass etliche Ehrengäste der Einladung gefolgt waren: Gardings Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt mit Stadtvertretern, Bürgermeister Richard Merkner vom Kirchspiel. Garding sowie Amtsvorsteher Christian Marwig.

Andrea Kummerscheidt dankte dafür, was die heimatliche Arbeitsgemeinschaft auf die Beine gestellt hat. „Viele Monate dauern die Vorbereitungen, um solch ein mehrtägiges Fest zu planen und zu organisieren.“ Die Bürgermeisterin zollte ihre Hochachtung. Als beachtenswert fand sie es, dass viele Menschen von weit angereist sind, um den Ort ihrer Kindheit zu besuchen und somit ihre Verbundenheit zu Stadt und Kirchspiel zeigten.

Was Andrea Kummerscheidt als besonders herausstellte, ist die Tatsache, dass die Zusammenkunft der Gardinger und Butengardinger genau in das Jahr fällt, in der die Stadt Garding ihre 425 Jahre Stadtrechte feiert – somit ist dieses Treffen sowas wie eine große Geburtstagsfeier. Auch Richard Merkner überbrachte Grüße aus dem Kirchspiel. Amtsvorsteher Christian Marwig dankte der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft. Durch ihre Arbeit werden alte Freundschaften gepflegt und neu belebt. Marwig wünschte allen Anwesenden nach dem Programm schöne Gespräche. Nach den Grußworten verlas Anke Dellin die Liste derer, die sich an diesem Abend zusammengefunden hatten. Aus Braunschweig, Essen, Heidelberg, München, Berlin, Rade vorm Wald und sogar aus der Schweiz und Spanien hatten sich einige auf den Weg gemacht, um beim Treffen dabei zu sein.

Für das Rahmenprogramm sorgten Sandra Philippsen mit ihrer Kindertanz-Trachtengruppe und Rainer Martens mit vielen bekannten plattdeutschen Liedern.

Am Sonnabend hatte sich eine kleine Gruppe eingefunden, um mit Gisela Clausen die Stadt zu erkunden. Gleichzeitig wurden im Stallerhaus die Schulentlassungsbilder der Jahrgänge 1956 bis 2011 gezeigt. Dort wurden auch Lichtbildervorträge mit dem Thema „Garding damals und heute“ sowie ein Film über die Verleihung der Stadtrechte, der 1990 aufgeführt wurde, gezeigt. Über Mittag gab es einen Frühschoppen mit musikalischer Begleitung des Feuerwehrmusikzuges, am Nachmittag dann ein gemeinsames Kaffeetrinken. Abends heizte Thomas Knippenberg mit seiner St. Jürgen Blues-Band dem Publikum richtig ein.

Gestern stand das Motto als Tag der Begegnung zum Erntedank. Auf dem Hafenplatz hatten sich viele Vereine versammelt, um von dort einen Umzug zur Kirche zu starten. Begleitet wurden sie von vielen herbstlich geschmückten Oldtimer-Treckern. Um kurz nach 10 Uhr hielten in der bis auf den letzten Platz besetzten St. Christian-Kirche die Pastoren Thomas Knippenberg und Holger Beermann ihren Ernte-Dank-Gottesdienst ab, nachdem die Landjugend mit der gebundenen Erntekrone Einzug in das Gotteshaus hielten und diese im Altarraum aufhängten. Zum Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Anke Dellin bei allen Gästen, die zum Gardinger- und Butengardinger-Treffen gekommen waren. „Ich hoffe, ihr hattet schöne Gespräche und ich freue ich auf ein Wiedersehen in fünf Jahren.“ Im Anschluss veranstaltete die Kirchengemeinde ein buntes Treiben rund um die Kirche mit vielen Marktständen und Erbsensuppe.




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