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Stadtwerke : Gasspürer soll Lecks in den Husumer Leitungen finden

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wer sich über einen fremden Mann mit sonderbarem Gerät im Vorgarten wundert: Der Mann soll Gaslecks finden.

Ist in Husum alles dicht? Dies prüfen jetzt wieder Spezialisten im Auftrag der Stadtwerke Husum Netz GmbH (Husum Netz). Regelmäßig werden von solchen Gasspürern alle Leitungen mit einem hochempfindlichen Messgerät abgegangen. „Sicherheit hat schließlich oberste Priorität“, sagt Sönke Eggers, Technischer Leiter der Husum Netz.

Dem einen oder anderen ist der Gasspürer vielleicht schon aufgefallen, das seit Tagen in Husum unterwegs ist: Ausgestatten mit einem digitalen Planwerk auf einem mobilen Computer fährt er mit einer Teppichsonde über den Boden, die so ähnlich aussieht wie ein Handrasenmäher. Er geht jede einzelne Gasleitung ab. Das Messgerät spürt schon die geringsten Gasmengen auf. Dabei saugt es die Luft von der Erdoberfläche ab und pumpt sie in die Gasspüreinheit. Falls je irgendwo mal ein Gasrohr un-dicht sein sollte, schlägt das Gerät bei der kleinsten Dosis Alarm und misst die Konzentration. „Wir kommen dann sofort, graben auf und beheben die Leckage“, informiert der technische Leiter, „bis jetzt ist aber alles dicht.“

Die GPS-gestützte Technik hat noch einen weiteren Vorteil. „Der Gasspürer greift nicht nur auf unsere digitalen Pläne zu, sondern die abgegangene Strecke wird auch genau dokumentiert“, erklärt Sönke Eggers. Der Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma kontrollieren die Leitungen bis an die Gebäude und muss dazu ab und zu auch die Grundstücke betreten. Erkennbar ist er an der Warnkleidung sowie am tragbaren Computer und der Teppichsonde. Im Zweifelsfall können sich Grundstücksbesitzer bei der Husum Netz rückversi-chern, ob ihr Wohngebiet aktuell untersucht wird. Sie ist telefonisch erreichbar unter 04841/ 8997777.

Noch etwa zwei Wochen wird die Fachkraft in Husum beschäftigt sein. Er hat mit seiner Arbeit im Osten der Stadt angefangen und arbeitet sich nach Westen vor. Nach Husum sind noch Mildstedt, Schobüll und Hattstedt dran.

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erstellt am 29.Jul.2017 | 12:00 Uhr

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