Rasante Rutschpartie : Garantiert noch mehr Badespaß

Heiko  Kranzusch von der Tourismus-Zentrale testete den Wildbach als erster.
Heiko Kranzusch von der Tourismus-Zentrale testete den Wildbach als erster.

Der neue Wildwasserbach in der Dünen-Therme in St. Peter-Ording hat die technische Abnahme bestanden. Von Sonntag (9. März) an steht er für alle Besucher zur Verfügung. Die Modernisierung der Freizeitbades ist damit ein weiteres Stück vorangekommen.

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06. März 2014, 12:00 Uhr

St. Peter-Ording ist nun auch die azurblaue Wildwasserrutsche betriebsbereit und wartet auf die Eroberung durch ihre Fans. Am Sonntag (9.), pünktlich zur Saisoneröffnung, wird der 120 Meter lange Wildwasserbach für die Besucher des Freizeit- und Erlebnisbades frei gegeben. Der Einstieg ins sprudelnde Wildwasservergnügen befindet sich auf der Empore über dem Erlebnisbecken. Steilere Passagen wechseln mit flacheren Strecken ab. Kurven und Strömungen schaffen Wildbachvergnügen. Eingebettet ist das alles in die Landschaft mit Blick auf Dünen und Strand. Nach wenigen Metern schon befindet man sich draußen in der offenen Rutsche, um dann 4,81 Meter tiefer freudig in der Dünen-Therme im Mündungsbecken zu landen.

Voraussetzung für den Badespaß war die Abnahme durch Diplom-Sportingenieur Benjamin Sperlich vom TÜV Thüringen, der für die Prüfung dieser Art Anlagentechnik zuständig ist. Der erste Check hatte schon im Dezember stattgefunden. Eine Kurve war da zu heftig gewesen. Aus Sicherheitsgründen musste deswegen nachgebessert werden, so dass sich die erhoffte Inbetriebnahme zum Jahreswechsel nicht umsetzen ließ. Aber Sicherheit hat eben absoluten Vorrang.

Der Abteilungsleiter für den Fachbereich Dünen-Therme, Georg Römer, und der technische Leiter von der Tourismus-Zentrale, Nils Koch, warteten mit vier Mitarbeitern für den Praxisrutschentest gespannt auf das Prüfungsergebnis. Das ließ sich nach dem Trockendurchgang schon mal gut an. Gemeinsam mit Jochen Bohnet, Geschäftsführer der Rutschenbau-Fachfirma Hartwigsen aus Jettingen am Rande des Nordschwarzwaldes, zeigte sich TÜV-Mann Sperlich angetan von der Anlage. Mit Argusaugen hatte er alles begutachtet und hier und da sorgfältig abgetastet, damit vermeidbare Verletzungen beim Rutschen ausgeschlossen werden konnten. Auch der Praxistest ergab dann keine Beanstandungen. Sperlichs Kommentar: „Gefällt mir gut. Die Grenzwerte müssen wir noch festlegen.“ Für den Anlagenbetrieb können drei Stufen eingestellt werden. Mit unterschiedlichen Pumpenleistungen war getestet worden. Sichtlich Spaß hatten nicht nur die Mitarbeiter der TZ, auch Nils Koch und Benjamin Sperlich. Vier 35 kW-Motoren betreiben die Pumpen. Innerhalb von zwei Minuten strömen 35 Kubikmeter Wasser durch die Anlage. Der Schwallwasserbehälter fasst 70 Kubikmeter.

Bereits im Herbst waren die 55 Meter Turborutsche mit Raketenstart, Garant für echten Nervenkitzel, und die familienfreundliche 95 Meter Reifenrutsche zugelassen worden. Mit der Wildwasserrutsche ist das Umbauprojekt jetzt abgeschlossen und rundet das Rutschenprogramm in der Dünen-Therme mit einer weiteren Attraktion ab. Bis Ostern soll dann auch das Wellenbad fertig sein. Die offizielle Einweihung nach dem kompletten Umbau der Dünen-Therme findet am 25. Juni statt.

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