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Schüler bei der Marine : Ganz schön eng im U-Boot

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Bredstedter Schüler durften bei einem Besuch in Eckernförde an Bord.

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 08:54 Uhr

Bredstedt | Einen ebenso spannenden wie informativen Tag verlebte die Klasse 7 f der Gemeinschaftsschule Bredstedt bei der Marine. Im Rahmen der Berufsorientierung besuchten die Kinder das 1. U-Boot-Geschwader im Kranzfelder Hafen in Eckernförde. Auf dem Programm standen ein Vortrag über die Aufgaben der U-Boot-Flotte, die beruflichen Möglichkeiten bei der Marine sowie die Besichtigung eines neuen U-Boots der 212 A-Klasse und das Fahren in einem Simulator.

Mit einem Bundeswehrbus wurden die 24 Schüler und Klassenlehrer Ulf Westphal abgeholt. Die Fragestellungen für diesen Tag waren: Was passiert mit mir nach der Lehre? Kann ich im Betrieb bleiben? Welche Möglichkeiten habe ich nach meiner Lehrausbildung auf dem Arbeitsmarkt?

Im U-Boot-Hafen wurden die Bredstedter vom Jugendoffizier, Kapitänleutnant Eric Paul, empfangen, ehe es ins Ausbildungszentrum zum Vortrag ging. Darin erfuhren sie eine Menge über den technischen Bereich, den Marineführungsdienst, den Verpflegungs- und Sanitätsdienst, den Kommandanten sowie über den Bordeinsatz- und den Schiffstechnischen Offizier. In einem Video sahen die Schüler ein U-Boot der 212-er-Klasse auf See und erahnten, dass das Leben an Bord vom Seegang beeinflusst wird. An Bord merkten die Schüler schnell, dass es ziemlich eng dort ist. Diese Atmosphäre war für eine Schülerin nicht zu ertragen. Sie bekam Platzangst und musste das Schiff sofort wieder verlassen.

Um das Fahren in einem

U-Boot nachzuempfinden, durften die Schüler in den

U-Bootsimulator steigen. "Fluten, auf 100 Meter gehen", hieß es von Kapitänleutnant Baumgartner und eine Schülerin bewegte daraufhin die Hebel für die Tiefenruder nach vorne. Sofort neigte sich das Boot stark nach unten, so dass die übrigen Schüler sich in die Sitze pressen oder an den Haltestangen festhalten mussten.

Abschließend spendierte die Marine der Klasse ein Mittagessen. Gestärkt ging es schließlich wieder zurück nach Bredstedt.

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