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Pech auf ganzer linie : Für Hattstedter Student kam es dicke

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Für einen Studenten aus Hattstedt fängt das Jahr nicht gut an. Erst hatte er sechs Wochen lang wegen eines Sturmschadens kein Internet, nun musste das Telefon-Kabel, das zu seinem Haus führt, nach einem Unfall gekappt werden.

Einen Verkehrsunfall mit fatalen Folgen erlebte gestern ein Student aus Hattstedt – und das auch noch unverschuldet. Er kam mit seinem Wagen aus Richtung Hattstedt und wollte auf der alten Bundesstraße 5, Husumer Straße, links auf sein Wohngrundstück abbiegen. Der Fahrer des nachfolgenden Autos erkannte die Situation zu spät. Er versuchte noch auszuweichen, doch dabei rammte er das Fahrzeug des Studenten. Mit seinem Audi schlitterte der Mann in den Graben. Zu allem Unglück touchierte und beschädigte er den Strom-Mast mit dem Internetkabel, das mit der Wohnung des Studenten verbunden war. Somit hing das Verbindungskabel bedrohlich quer über der Straße. Und so mancher Lkw-Fahrer konnte nur mit äußerster Vorsicht darunter durch fahren. „Da fehlten nur noch einige Zentimeter, und der Lkw hätte das Kabel mitgerissen“, so ein Polizeisprecher.

Um das Fahrzeug aus dem Graben ziehen zu können, musste zuerst das Kabel entfernt werden. Also entschloss sich die Polizei, die Feuerwehr anzufordern. Wehrführer Gunnar Neumann und ein weiterer Aktiver der Freiwilligen Feuerwehr Hattstedt-Wobbenbüll kamen mit dem erst kürzlich Indienst gestellten Katastrophenschutzfahrzeug. „Damit sind wir bestens ausgestattet“, so Neumann. Und er stellte auch gleich nach Eintreffen am Unfallort fest: „Die einzige Möglichkeit, um die Situation in den Griff zu bekommen, besteht darin, das Kabel zu kappen.“

Damit war die Verkehrssicherheit wieder gewährleistet. Doch für den Studenten kommt es nun richtig dick. Denn mit diesem Internetkabel war er weltweit verbunden. „Erst hat mir der Orkan Christian das Kabel zerstört, und ich hatte sechs Wochen lang kein Internet.“ Und nun, so sagt er, muss er innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal auf das für ihn so wichtige Internet verzichten. „Ich kann nur hoffen, dass das Versorgungsunternehmen diesmal etwas schneller ist“, so der frustrierte Student.

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