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Kommunalwahl : Fünf Bürgermeister kandidieren nicht wieder

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Letzte Sitzung des Amtsausschusses Viöl in dieser Wahlperiode / Feuerwehr benötigt Rückflussverhinderer

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 07:41 Uhr

Viöl | "In dieser Konstellation sind wir zum letzten Mal zusammen", stellte Amtsvorsteher Hans Jes Hansen in der jüngsten Amtsausschuss-Sitzung fest. Mit der Kommunalwahl am 26. Mai würden die Karten zum Teil neu gemischt. In den Gemeinden Ahrenviölfeld, Immenstedt, Löwenstedt und Oster-Ohrstedt wird es auch neue Bürgermeister geben. Und auch seine Zeit als Bürgermeister der Gemeinde Viöl und als Amtsvorsteher gehe mit der Kommunalwahl zu Ende. In diesem Zusammenhang verwies er auf die langjährige Dienstzeit einiger Bürgermeister und bedankte sich für die ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Gemeinden.

Wolfgang Sokoll aus Schwesing, Jan Thormählen aus Haselund, Johann Adolf Albertsen aus Immenstedt, Hans-August Carstensen aus Bondelum und Hans Otto Schimmer aus Oster-Ohrstedt führen das Bürgermeisteramt seit zehn Jahren aus. Peter Thoröe aus Löwenstedt, Edith Carstensen aus Ahrenviöl und Henning Thomsen aus Norstedt sind bereits seit 15 Jahren Gemeinde-Chefs. Weiter ging Hansen in seinem Bericht auf die Einbrüche im Amtsgebäude ein. Als Antwort darauf sei nun eine Einbruch- und Brandmeldeanlage eingebaut worden.

Ein immer wiederkehrendes Thema ist das Bürger-Breitband-Netz, mit dem sich das Amtsgremium ebenfalls befasste. Thomas Hansen, Aufsichtsrats-Mitglied der Bürger-Breitband-Netzgesellschaft , berichtete über den derzeitigen Stand. In Löwenstedt sei bereits der erste Spatenstich für den Ausbau der Glasfasertechnik erfolgt, die Kabel würden verlegt. Bürgermeister Peter Thoröe bedankte sich dafür, dass Löwenstedt als erste Gemeinde versorgt wird. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung sei bei der neuesten Technik mit dabei, berichtete Thoröe weiter. Dies sei ein gutes Aushängeschild und ein Ansporn für andere Gemeinden, sich an dem Netz zu beteiligen.

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Feuerwehren mit Rückflussverhinderer ausgestattet werden müssen. Diese Einrichtung diene dem Schutz des Trinkwassers. Es schütze die Leitungen bei Einsätzen der Wehr, erklärte Amtswehrführer Rolf Schadwald. "Es kann sich ein Unterdruck in den Leitungen bilden", so der Amtswehrführer. Dadurch seien Trinkwasser-Verunreinigungen, die schwerwiegende Auswirkungen für die Bevölkerung haben können, möglich. 20 Rückflussverhinderer sowie 20 Hydrantenstandrohre mit Ruckflussverhinderer und Belüftungsventil zur Vermeidung von Leitungsunterdruck und Druckschlägen müsse sich die Wehr im Amtsbereich anschaffen. Dem stimmte das Gremium zu.

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