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Husumer Nachrichten

18. August 2017 | 10:53 Uhr

Fünf Abende mit buntem Programm

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nordstrander Musiktage sind nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender wegzudenken

Kaum sind die Töne am fünften und letzten Abend der sechsten Nordstrander Musiktage verklungen, blickt Organisator Jürgen Pöthau schon in die Zukunft. „Ich plane bereits für 2014“, erklärte er. Genügend alte Bekannte und neue Musiker haben sich bereits angemeldet. Da fällt die Auswahl nicht leicht. Auch Sponsoren, allen voran die Nordostsee-Sparkasse, die bisher alle Auflagen des Events unterstützt hat,– stehen schon in den Startlöchern. Eine positive Bilanz zieht Regina Reuß, Chefin der Kurverwaltung: „Viele Einheimische und Gäste haben die Musiktage besucht. Einige haben ihren Urlaub so gelegt, dass sie mindestens zweimal dabei sein konnten. Die Stimmung war jedes Mal gut, und das Wetter hat auch mitgespielt.“

Die Musiktage seien, so Bürgermeister Werner-Peter Paulsen, nicht mehr wegzudenken aus dem Veranstaltungskalender. Neben guter Live-Musik bei freiem Eintritt komme der gesellige Part mit lockeren Gesprächen nicht zu kurz. Viele Besucher sind Wiederholungstäter, wie beispielsweise Mühlenwirt Arthur Kreutzfeldt. „Ich habe jeden Abend mit Freunden genossen. Das Gute ist, dass jeder seine Musikrichtung findet“, erklärte er. „Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Ich fand jeden Abend toll“, so der Nordstrander Hansi Brauer. Die Musiktage seien ein Gewinn für die Halbinsel. „Das war ein qualitativ hochwertiges Programm“, schwärmte Urlaubsgast Frank Schubert aus Hannover. Er sei an drei Tagen dabei gewesen. Wenn überhaupt von einem Höhepunkt gesprochen werden könne, so Pöthau, sei das der vierte Abend im Ortsteil England gewesen. „De Inspringer“ hätten die Halle 26 bei Udo Empen gerockt. Dicht gedrängt standen die Zuhörer, darunter viele Fans der nordfriesischen Kult-Band, in der Halle sowie draußen. Die meisten seien bis zum Schluss geblieben. Weitere besondere Höhepunkte waren am ersten Abend „The Pianoman“ Klaus Porath, der vor der Engelmühle spielte, sowie Bluesman Frank Plagge, der direkt am Süderhafen vor dem Watt-Grill gehörig einheizte. Zu den weiteren Spitzen-Musikern hätten das Trio Paris mit Chancons, der blinde Sänger Fred Heyden als Australian-Folk-Man, die Billbrock Bluesband sowie die Sängerin und Songwriterin Cathrine Jauer gezählt. Schließlich sei auch die kleine Ausstellung der Künstlerin Gesche Nordmann an drei Abenden gut angekommen. „Ich bin froh, dass ich von der Gemeinde, den Bauhof-Mitarbeitern und dem Team der Kurverwaltung wieder tatkräftig unterstützt worden bin“, so der Veranstalter. Er freue sich bereits auf das kommende Jahr.

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