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Friedrichstadt klagt über seinen Schuldenberg

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Friedrichstadt | SPD-Bundestagskandidat Matthias Ilgen war zu Gast in Friedrichstadt beim neu gewählten Bürgermeister Eggert Vogt. Er informierte sich über die Finanzlage der Stadt und die Entwicklungen im Tourismussektor. In der Amtsstube des Bürgermeisters erläuterte dieser zunächst die finanzielle Situation des Holländerstädtchens: "Unser Problem sind nicht unsere langfristigen Kredite, wie etwa für die Stadtsanierung, bei der wir Gegenwerte geschaffen haben, sondern vor allem die Kassenkredite mit denen wir das strukturelle Defizit ausgleichen müssen, weil wir mehr für Pflichtaufgaben aufwenden müssen, als wir einnehmen. Die freiwilligen Leistungen haben wir praktisch komplett gestrichen. Trotzdem gleicht das Land nur 25 Prozent des Fehlbedarfs aus, so dass wir mittlerweile sechs Millionen Schulden vor uns herschieben. Wir können kaum noch politisch gestalten, sondern verwalten den Mangel."

Anke Stecher, Geschäftsführerin des Tourismus-Vereins, informierte den SPD-Kandidaten über die touristische Situation und über die künftige Entwicklung. Ilgen bezeichnete die B 5 als Bremsklotz und Nadelöhr. "Nur mit zusätzlichen Finanzmitteln für die Verkehrsinfrastruktur werden wir das Projekt B 5 noch in dieser Dekade umsetzen können", sagte er.

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