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Stadtmodell in der Mensa : Friedrichstadt auf 20 Quadratmetern

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In der Friedrichstädter Eider-Treene-Schule bauen neun Schüler ein 20 Quadratmeter großes Stadtmodell. Der Öffentlichkeit wird es am kommenden Sonnabend im Rahmen eines Tages der offenen Tür vorgestellt.

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erstellt am 11.Feb.2016 | 07:00 Uhr

Das Projekt Zukunftsstadt 2030 läuft. Unter anderem ist es gelungen, im bundesweiten Wettbewerb „Wie sieht die Stadt von morgen aus?“ einen Preis zu gewinnen. 35.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wurden überwiesen. Mit diesem Grundstock sollen die Preisträger gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030 plus für ihre Kommune entwickeln. Bis Ende März muss nun ein Konzept für Friedrichstadt erarbeitet werden, wie von den Bürgern selbst entwickelte Ideen zu einer Belebung der Stadt umgesetzt werden können. Wenn die Jury überzeugt wird, warten auf Friedrichstadt zur Realisierung mehr als 100.000 Euro.

Alle vier städtischen Ausschüsse haben in diesem Jahr bereits zu diesem Thema getagt und jeweils eine eigene Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit Themen und Ideen befassen werden, die von den Bewohnern in verschiedenen Gremien erarbeitete worden sind. Auch an der Eider-Treene-Schule ist das Projekt Zukunftsstadt 2030 nicht einfach vorbeigegangen. An der Projektwoche Zukunftsstadt nehmen rund 150 Schüler teil, und zwar aus den Klassen fünf bis sieben. Die erste Woche wurde im reinen Klassenverband gearbeitet. Seit Montag gibt es klassenübergreifende Projektgruppen.

Eine davon ist neunköpfig und baut ein riesengroßes Modell. Die Stadt Friedrichstadt entsteht im Maßstab 1 zu 250. Dazu wurden nicht nur nach den Vorgaben von Messtischblättern die einzelnen Grundstücke mit den Gebäuden auf Papier gebracht, sondern anschließend auch noch auf Holzplatten geklebt.

Nun begann unter Anleitung von Ina Rebhandl, sie arbeitet in der Filmbranche, das Bauen der Gebäude. Dazu wurde mit einer Styropor-Schneidemaschine aus einer dicken Platte des leichten Materials möglichst genau Gebäude für Gebäude herausgeschnitten. Zudem müssen noch alle Grachten mit blauem Papier beklebt werden, damit die Stadt auch sofort als das typische Friedrichstadt erkannt wird. Noch steht die Stadt auf mehreren Platten verteilt, und noch sind auch längst nicht alle Gebäude fertig. Doch Ina Rebhandl ist zuversichtlich. „Das schaffen wir bis zum kommenden Sonnabend, denn da ist der Tag der offenen Tür, da wollen wir unser Modell präsentieren.“

An diesem Tag soll allen Interessierten das große Stadtmodell, das in der Schulmensa entsteht, vorgestellt werden. Zusammengefügt ist es i rund 20 Quadratmeter groß. Besichtigt werden kann das Modell am Sonnabend, 13. Februar, ab 12 Uhr.

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