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Bauarbeiten : Freibad Schobüll: Badegäste müssen sich noch gedulden

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wenn alles klappt, soll das Schobüller Freibad im Juli wieder geöffnet werden. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 100 000 Euro.

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erstellt am 07.Jun.2017 | 06:50 Uhr

Es ist aus mit der Ruhe im Freibad Schobüll: Jetzt wird mit Hochdruck gebaggert, geschraubt, geschweißt und installiert. Die Stadt Husum hat den Weiterbetrieb des kleinen Freibads beschlossen (wir berichteten) und die Stadtwerke Husum mit dessen Betrieb beauftragt. „Wir müssen uns ranhalten“, betont Stadtwerke-Chef Benn Olaf Kretschmann, „denn noch in dieser Saison sollen sich Badegäste in Schobüll vergnügen können.“

Bevor aber an eine Eröffnung zu denken ist, gibt es noch eine Menge zu tun. „Das Bad ist derzeit in einem Zustand, der weder betriebssicher noch hygienisch einwandfrei ist“, informiert Kretschmann über das Ergebnis einer Begehung mit Fachleuten. Allein die notwendigen Arbeiten für den diesjährigen Saisonbetrieb verschlingen mehr als 100  000 Euro.

Wie teuer dann das von der Stadt gewünschte neue Schobüller Bad sein wird, das könne man zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, so Kretschmann.

Nun aber wird erst einmal das alte saniert: Wenn alle Handwerker wie geplant arbeiten können und alle erforderlichen Teile schnell geliefert werden, könnte es noch im Juli heißen: „Ab ins Wasser.“ Kretschmann nennt Beispiele: „Wir müssen die Warmdusche modernisieren. Und auch die Wasseraufbereitung muss in Ordnung gebracht werden.“

Zudem installieren die Stadtwerke eine neue Chlorgasanlage mit automatischer Messung der Konzentration im Wasser. Darüber hinaus bekommen die Sprungtürme Geländer, die den Bauvorschriften entsprechen, und überstehende Platten auf den Gehwegen werden geebnet, damit sie nicht zu Stolperfallen werden.

Alle Elektrogeräte müssen geprüft sowie die Flucht- und Rettungswege neu gestaltet werden. Die notwendigen Erneuerungen erfordern auch zahllose Erdarbeiten, da Kabel und Leitungen für Wasser, Strom und Chlorgas neu zu verlegen sind. „Wir decken die zugeschütteten Gräben später mit Rollrasen ab, damit das Bad möglichst schnell für Gäste geöffnet werden kann“, erläutert Kretschmann. Um den Komfort zu erhöhen, würden zusätzliche Umkleidekabinen aufgestellt. „Wichtig ist uns, genügend Personal für die Sommersaison zu haben. Wir brauchen ausgebildete Fachangestellte für Bäderbetriebe und Rettungsschwimmer für einen sicheren Betrieb des Bades“, kündigt der Stadtwerke-Chef auch Neueinstellungen an.

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