Unfall auf Eiderstedt : Frau bei Unfall schwer verletzt

Die Insassen des Kleinwagens mussten von der Feuerwehr befreit werden.
Die Insassen des Kleinwagens mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Auf der Landesstraße 305 bei Tating kam ein Kleinwagen von der Straße ab und landete im Graben neben dem Eiderdamm.

shz.de von
11. Mai 2018, 20:00 Uhr

Tating Gleich zwei Verkehrsunfälle ereigneten sich heute Vormittag (11.) inmitten des Anreiseverkehrs auf dem stark befahrenen Eiderdamm (L305) in Richtung St. Peter-Ording.

An dem ersten Unfall war ein Ehepaar aus Hamburg beteiligt, das gerade  vom Eidersperrwerk  kam und  in  Richtung St. Peter-Ording fuhr. Der Kleinwagen kam aus noch ungeklärter Ursache von der  Fahrbahn ab. Dann   stürzte der silberfarbene Opel Corsa zunächst einen mehrere Meter tiefen Abhang hinunter und glitt über den Radweg. Daneben verläuft ein wassergefüllter Graben, in dem der Kleinwagen schließlich zerbeult landete. Der Fahrer und seine Beifahrerin waren im Auto eingeklemmt.

Die Unfall-Feuerwehr Garding – ausgestattet mit Rettungsschere und Spreizer – befreite die Beifahrerin mit technischem Gerät und  konnte sie mittels Schleifkorbtrage zu einem der Rettungswagen bringen. Sie wurde nach Versorgung durch den Notarzt schwer verletzt ins Westküstenklinikum Heide verlegt.

Die Arbeiten an der  Unfallstelle nahmen rund eine Stunde in Anspruch. Nach vorübergehender Vollsperrung wurde der Verkehr wechselweise an der Unfallstelle vorbeigeführt. Unter Einsatzleitung von Gardings Wehrführer Dennis Kielinski war die Stadtfeuerwehr mit vier Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort, hinzu kamen zwei Fahrzeuge der Tatinger Wehr mit zwölf Einsatzkräften. Zwei Rettungswagen des Landkreises rückten aus Garding und St. Peter-Ording an, hinzu kam ein weiterer Rettungswagen aus Westerdeichstrich in Dithmarschen.

Die Zusammenarbeit der zentralen Leitstellen Nord (Harrislee) und West (Elmshorn) klappte ebenso reibungslos wie die der Einsatzkräfte.  Aus Tönning kam  der Notarzt  hinzu, ebenso zwei Streifenwagen. Sirenenalarm löste die Leitstelle Nord in der Stadt Garding sowie den Gemeinden Tating aus, weil zur Rettung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen technische Hilfe notwendig war. „Die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Rettungsorganisationen hat über die Landkreisgrenzen hinweg gut geklappt“, lobte Kielinski am Ende.

Der zweite Unfall ereignete sich  gleich 500 Meter weiter  auf der stark befahrenen L305, die die Verbindungstraße zwischen A23 und St- Peter-Ording darstellt. Ein Sprinter  und zwei Pkw waren aufeinander geprallt. Verletzt   wurde dabei allerdings niemand.  hem
 

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