zur Navigation springen
Husumer Nachrichten

24. Oktober 2017 | 08:00 Uhr

Garding : Fördergeld abrufen

vom

Aktiv-Region Südliches Nordfriesland hat noch Mittel zu vergeben.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 08:07 Uhr

GArding | "Das ist doch wohl ein dicker Hund, diese Änderung", machte Oldens worts Bürgermeister Frank-Michael Tranzer in der Hauptausschuss-Sitzung des Amtsausschusses seinem Ärger Luft, "da fällt ja alles unter den Tisch, was mündlich diskutiert wurde." Gemeint war die Neufassung der Geschäftsordnung des Amtsausschusses, nach der im Protokoll nur noch Anträge und Abstimmungsergebnisse, aber keine Wortbeiträge Niederschlag finden sollen. Die Geschäftsordnung wurde in den vergangenen fünf Jahren nicht angepasst, so dass es Zeit für eine Veränderung wurde, denn auch im Gemeinderecht hat es Änderungen gegeben. Tranzer beantragte, die Abstimmung zu verschieben und nach der Kommunalwahl, wenn das Gremium neu zusammengesetzt ist, wieder auf die Tagesordnung zu nehmen. Dieser Antrag wurde mehrheitlich befürwortet.

Boy Jöns (St. Peter-Ording) hatte noch einen Vorschlag: "Die Bürger sollten Gelegenheit haben, auch zu nicht-öffentlichen Tagesordnungspunkten etwas einbringen zu können." Dies sei schwierig, meinte St. Peter-Ordings Bürgermeister Rainer Balsmeier, denn dies müsse dann ja im öffentlichen Teil der Sitzung geschehen, "was doch wohl die Nicht-Öffentlichkeit konterkariert". Dem stimmte Amtsdirektor Herbert Lorenzen zu. Das Gremium war sich darin einig, darüber ebenfalls den neuen Amtsausschuss befinden zu lassen.

Lorenzen berichtete, dass beim Kreis ein neues Konzept für die Förderung der Kindergärten im Gespräch sei. Ferner solle der Steuerfreibetrag für Ehrenamtler auf 200 Euro pro Monat erhöht werden. Er wies außerdem darauf hin, dass in den Töpfen der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland noch Fördermittel vorhanden sind. In diesem Jahr müssten die Anträge gestellt und 2014 die Projekte ausgeführt werden. Eine Förderquote von bis zu 55 Prozent sei möglich.

Amtsvorsteher Hans Wolff berichtete von einer Tagung, an der auch Bildungsministerin Dr. Waltraud Wende teilgenommen hatte. Sie habe bekannt gegeben, dass alle Regional- zu Gemeinschaftsschulen umgeformt werden sollen und dass die geforderten Schülerzahlen dafür von 300 auf 240 sinken. Schulverbandsvorsteher Rainer Balsmeier bezweifelte, dass solche Zahlen zu erreichen seien und teilte zudem mit, dass man sich im Schul-verband auch kurz mit dem Antrag Tönnings für eine Sekundarstufe II beschäftigt habe. "Das wird vom Ministerium entschieden werden", war sein Kommentar.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen