Feuerwehr Schwesing : Fit machen für den Einsatz am Brandherd

Das Schwesinger Team.  Foto: hn
Das Schwesinger Team. Foto: hn

Aktive der Schwesinger Feuerwehr treffen sich seit drei Jahren regelmäßig zum Konditions- und Koordinationstraining. Jetzt nahmen die "Fit for fire fighters" am "Lauf zwischen den Meeren" teil. Sie belegten Platz 63.

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23. Juni 2009, 12:04 Uhr

Schwesing | Was hat der "Lauf zwischen den Meeren" mit der Freiwilligen Feuerwehr Schwesing zu tun? Den Vorschlag zur Teilnahme machte im vergangenen Jahr Wehrführer Stefan Hansen. Doch die ganze Sportgeschichte begann bereits vor gut drei Jahren unter einem ganz anderen Vorzeichen.

Die allgemeine Kondition der Aktiven sollte gesteigert werden, war damals der Gedanke. Und so wurde einmal wöchentlich ein Training angeboten. Nach anfänglichem Zögern machten zehn Mitglieder der Wehr regelmäßig mit. Unter professioneller Leitung einer Trainerin wird seitdem neben Kondition und Koordination auch der gemeinsame Spaß am Sport gepflegt. "Unser Ziel war es, für die Einsätze körperlich und kräftemäßig besser vorbereitet zu sein", erläutert Hansen.
Zusätzliches Lauftraining

An einem dieser "Fit for fire"-Abende, wie die Feuerwehr ihre sportliche Betätigung nennt, kam dann die Idee auf, am "Lauf zwischen den Meeren" teilzunehmen. Und so kam zu dem Spaß am Sport noch eine ordentliche Portion Ehrgeiz hinzu, galt es doch, einen guten Platz zu erkämpfen. Sogar ein Lauftraining mit unterschiedlichen Streckenlängen und Geschwindigkeiten wurde ausgearbeitet und drei Mal wöchentlich ausgeführt.

Doch zwei Dinge waren noch zu klären. Es musste zum einen ein Mannschaftsnamen kreiert werden. Der war mit "Fit for fire fighters" schnell gefunden. Blieb also nur noch die Frage, unter welchem Motto diese sportliche Tätigkeit der Öffentlichkeit überzeugend vermittelt werden sollte. Hauke Nissen hatte die zündende Idee. "Ich fand den Wahlspruch - Ehrenamt? Na Klar! - zutreffend." Gerade auf dem Land sei das Ehrenamt wichtiger denn je. "Ohne die Bereitschaft der Menschen, ihre Freizeit dem Allgemeinwohl zu widmen, ist auf den Dörfern vieles nicht möglich."
Mit C-Schlauch ins Ziel gelaufen

Das kann der 17-jährige Sascha Hansen nur bestätigen. Auch er nahm an dem Lauf teil und führte seine Mannschaft in Damp durch die Zielgerade. Der Zusammenhalt im Team war für ihn eine wichtige und eindrückliche Erfahrung. "Mir macht es Spaß und Freude, für die Gemeinde und für die Menschen da zu sein und, wenn nötig, auch zu helfen."

So wurde der Lauf von der Nord- zur Ostsee für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis. "Jeder von uns ist an seine Leistungsgrenze und manche sind sogar darüber hinaus gegangen", berichtete Nissen voller Stolz. Und mit Pfiff und Einfallsreichtum konnten sie bei den zahlreichen Zuschauern und Sportkameraden einen bleibenden Eindruck hinterlassen. "Wir sind die letzten 300 Meter entlang der Kurpromenade mit einem C-Strahlrohr und einem C-Schlauch bewaffnet gelaufen. Damit hatten wir die lachenden Zuschauer auf unserer Seite", erinnert sich Albertsen. Trotz dieses witzigen Einsatzes belegten sie von den 357 Teams den 63. Platz.

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