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Baubeginn im Herbst : Finanzspritze für Koldenbüttel

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Aktiv-Region fördert den Umbau des Schulgebäudes zum Gemeindezentrum mit 100.000 Euro.

Auf dem Weg zu einem neuen Gemeindezentrum ist Koldenbüttel einen Schritt weiter gekommen. Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Vorstand der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland seine Unterstützung zugesichert. Zuvor hatte es mit einer Förderung über die Gemeinschaftsaufgabe Agar- und Küstenschutz (GAK) nicht geklappt.

Der lange Atem hat sich ausgezahlt: Für den Umbau der Alten Schule zum Gemeindezentrum soll Koldenbüttel 100.000 Euro von der Aktiv-Region erhalten. Bei Kosten von mehr als 560.000 Euro ist das zwar weniger als über den GAK-Topf möglich gewesen wäre, dafür kann mit einer schnelleren Bewilligung gerechnet werden, machte Sprecher Yannek Drees deutlich. Allerdings kommen noch die Kosten für die neue Halle für das Feuerwehrfahrzeug hinzu, die nicht bezuschusst werde. Das ergäbe dann eine Gesamtsumme von mehr als 800.000 Euro. Bürgermeister Detlev Honnens und der Bauausschuss-Vorsitzende Ludger Schmiegelt zeigten sich zuversichtlich, das Großprojekt trotz der hohen Investitionssumme stemmen zu können. Von dem Vorhaben sind beide überzeugt. „Es soll ein zentraler Dorfmittelpunkt und Bildungsort für Koldenbüttel und Umgebung entstehen“, erklärte Schmiegelt. Für die Nutzung des „offenen Gemeindezentrums für die Region“ seien bereits zahlreiche aktive Partnerschaften vereinbart worden, unter anderem mit der Volkshochschule Friedrichstadt und der Schule an der Treene.

„Ich freue mich riesig, dass wir den Zuschlag des Vorstandes der Aktiv-Region bekommen haben“, sagte Detlef Honnens auf Anfrage unserer Zeitung. Im September soll das Projekt dem Dorf bei einer Einwohnerversammlung vorgestellt werden, kündigte Koldenbüttels Gemeinde-Chef an. Bevor die Arbeiten ausgeschrieben werden können, müssen zunächst die Regularien abgewartet werden. Mit einer Bewilligung durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) wird bis Herbst gerechnet, sodass die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen könnten.

Liegt die Zusage auf dem Tisch, soll zunächst der Innenausbau des Gemeindezentrums in Angriff genommen werden, im Frühjahr 2018 sollen dann die Bauarbeiten für die Fahrzeughalle der Feuerwehr beginnen. „Dann wird es auch langsam Zeit, wir wollen endlich loslegen“, so Honnens.

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