Tönning : Filmvergnügen unter freiem Himmel

Das Orga-Team freut sich auf das Event und viele Zuschauer: (v. l.) Jens Krüger, Angelika Krüger, Ellin Schulze, Vorsitzende Uta Schultze-Underwood, Martina Neumann und der zweite Vorsitzende Yusuf Fidan.
Das Orga-Team freut sich auf das Event und viele Zuschauer: (v. l.) Jens Krüger, Angelika Krüger, Ellin Schulze, Vorsitzende Uta Schultze-Underwood, Martina Neumann und der zweite Vorsitzende Yusuf Fidan.

Filmfans aufgepasst: Vom 2. bis 4. August findet wieder das Mondschein-Kino am Tönninger Packhaus statt.

shz.de von
18. Juli 2018, 17:00 Uhr

Die Erfolgsgeschichte Mondscheinkino am Packhaus in Tönning wird weiter geschrieben. Bereits zum 18. Mal werden open air direkt am Hafen an drei Tagen drei besondere Kinofilme gezeigt. Das i-Tüpfelchen: Auch diesmal werden zum jeweiligen Film passende Getränke und Speisen serviert. Einlass ist ab 20.30 Uhr. Gestartet wird bei Einbruch der Dunkelheit, selbst bei Regen.

Los geht es am Donnerstag, 2. August, mit dem Streifen „Maudie“. Der kanadisch-irische Film erzählt die wahre Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie verwöhnt wurden, aber durch ihre innige Liebe zueinander das größte Glück fanden. Erst in den letzten Tagen ihres Lebens erlebte die kanadische Malerin Maud Lewis (1903–1970) ihren Durchbruch als Folk-Art-Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit. Einen Tag später, am 3. August, läuft der US-Streifen „Hidden Figures“. Hier geht es um die Afroamerikanerinnen Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson, die in den 1950er und -60er Jahren bei der Nasa arbeiteten. Sie haben dank ihrer Rechenkünste den Astronauten John Glenn sicher in die Erdumlaufbahn geschickt. Der dritte Film, die deutsche Tragikomödie „Simpel“ von Markus Goller wird am 4. August gezeigt. Zum Inhalt: Seit Kindheitstagen sind Ben (Frederick Lau) und sein Bruder Barnabas (David Kross) ein Herz und eine Seele. Barnabas ist allerdings mit seinen 22 Jahren geistig auf dem Stand eines Dreijährigen. Das hat ihm den Spitznamen „Simpel“ eingebracht. Als ihre Mutter stirbt und Simpel in ein Heim soll, lassen die Brüder das nicht zu.

„Wir hoffen auf gutes Wetter. Um Zuschauer brauchen wir uns ja nicht zu sorgen. Viele Stammgäste richten schon ihren Urlaub danach aus“, berichtet die erste Vorsitzende des Vereins Mondscheinkino Tönning, Uta Schultze-Underwood. Es wäre gut, wenn möglichst viele Gäste einen eigenen Stuhl mitbringen würden.

Den Kartenvorverkauf haben die Touristinformationen Tönning und Garding, Firma Boye Hamkens in Tönning, Modehaus Westensee in Tönning, BIMs Fitnesscenter in Tönning und St. Peter-Ording, sowie das Schuhhaus Friedrich in Garding übernommen.


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