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Husumer Nachrichten

18. Oktober 2017 | 19:06 Uhr

Feuerwehr rückte zu 235 Einsätzen aus

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erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Tetenbüll | Amtswehrführer Norbert Bies durfte vollauf zufrieden sein: 41 der 48 Delegierten nahmen an der Versammlung der Eiderstedter Feuerwehren in Tetenbüll teil. Bies berichtete sehr detailliert: Im Amt Eiderstedt gibt es sieben Feuerwehren - auf Eiderstedt sind aber auch die nicht zum Amt gehörenden Feuerwehren Tönning und Kating im Einsatz. Die sieben Eiderstedter Teams leisteten im abgelaufenen Jahr 165 Einsätze - 39 davon betrafen nachbarschaftliche Hilfen. Hinzu kamen auf Eiderstedt noch 62 Einsätze der Ortswehr Tönning und acht der Katinger Wehr. Macht zusammen 235 Einsätze. 27 waren Brände, 78 Hilfeleistungen aller Art - also Ausrücken zu Verkehrsunfällen ebenso wie Tierrettung und Unterstützung des Rettungsdienstes.

Mit 541 Feuerwehrleuten steht Eiderstedt gut da. Kreiswehrführer Christian Albertsen hatte unlängst wiederholt darauf hingewiesen, dass lediglich drei Prozent der nordfriesischen Einwohner der Wehr angehören. "Mit fünf Prozent der Einwohnerschaft liegen wir über diesem Limit", freute sich der Amtswehrführer. Die Aufteilung: 322 aktive Einsatzkräfte, Jugendabteilung 109, Ehrenabteilung 92, hinzu kommen 18 Musiker. Zurzeit gibt es 90 Atemschutzgeräteträger. Der Amtswehrführer und zwei Stellvertreter sind 2014 zu wählen. Derzeit sind in den Gemeinden im Amt Eiderstedt 25 Fahrzeuge stationiert, davon zwei Fahrzeuge des Kreises. Fazit des Amtswehrführers: "Wir sind sehr gut ausgestattet."

Gut gestärkt verfolgten die Delegierten den einstündigen Vortrag von DB-Notfallmanagerin Sabine Birnstein aus Husum. Das in Husum stationierte Notfallmanagement deckt Flächen von Schuby/Schleswig-Flensburg bis Weddingstedt in Dithmarschen ab. Die Deutsche Bahn unterhält bundesweit sieben Leitstellen. Die für den hiesigen Bereich zuständige Notfall-Leitstelle der DB befindet sich in Hannover. Im Bereich Husum sind fünf Notfallmanager im Einsatz. Die Gardinger Feuerwehr verfügt zentral über einen Rüstsatz Bahn. Als Unfallschwerpunkt hat sich bei Bahnunfällen der Übergang Bövergeest in St. Peter-Ording herausgestellt. Da dort ein Neubaugebiet entsteht, will Amtsdirektor Herbert Lorenzen prüfen, ob nachgebessert werden kann.

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