Alarm in Westerhever : Feuerwehr-Einsatz am Leuchtturm Westerhever

Schnell waren die Einsatzkräfte vor Ort. Ein Schwelbrand war der Grund für den Alarm.
Schnell waren die Einsatzkräfte vor Ort. Ein Schwelbrand war der Grund für den Alarm.

Kabel durchgeschmort: Ein Schwelbrand im Leuchtturm von Westerhever hält Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG in Atem.

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06. Juli 2018, 14:13 Uhr

Ein lautes Rauschen machte die Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer am Donnerstag-Abend stutzig. Das Geräusch kam vom Westerhever Leuchtturm. Der Grund: Das Brandmeldesystem hatte automatisch die Lüfter der Entrauchungsanlage gestartet und die Feuerwehr alarmiert. Gut 20 Minuten später trafen dann auch die Einsatzkräfte der örtlichen und der Gardinger Wehr sowie der DLRG-Rettungswagen aus St. Peter-Ording ein.

Es stellte sich heraus, dass im Steuerungsraum des Leuchtfeuers ein Kabel durchgeschmort war und einen Schwelbrand mit Rauchentwicklung ausgelöst hatte. Ein größerer Schaden sei dabei aber nicht entstanden, wie Asmus Plötz vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt bestätigt, das für den Leuchtturm zuständig ist. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. „Die Schiffskapitäne auf dem Wasser haben aber nichts davon gemerkt, denn der Leuchtturm blieb die ganze Zeit über funktionstüchtig“, so Plötz. Er sei froh dass die Zusammenarbeit so reibungslos geklappt hat. Das Lob gelte sowohl für die Einsatzkräfte, als auch für die Nachbarn – die Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer, die die Häuser neben dem Turm als Seminar- und Wohngebäude nutzen. Auch Biologe und Stationsleiter Rainer Schulz ist erleichtert. „Wie gut, dass wir gemeinsam alle zwei Jahre eine Übung für solche Fälle absolvieren“, erklärt er.

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