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Glück im Unglück : Feueralarm im Nordseegymnasium

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Hausmeister Erhard Ruhnau entdeckte das Feuer in der Cafeteria der Schule in St. Peter-Ording noch rechtzeitig. Die Ursache ist nicht geklärt. Möglicherweise war es ein technischer Defekt.

Einen großen Schaden hat Erhard Ruhnau, Hausmeister des Nordseegymnasiums, verhindert. Die Brandmeldeanlage der Schule in der Pestalozzistraße in St. Peter-Ording hatte am Mittwochnachmittag Alarm gegeben. Sofort machte er sich auf den Weg in Richtung Brandzentrale im Gebäude. Dabei musste er durch die Cafeteria – und das war gut. Denn schon im Flur bemerkte er starken Brandgeruch. Ruhnau öffnete die Tür zur Cafeteria. Ihm schlug schwarzer, rußiger Qualm entgegen, und er sah kleine Flammen. Er schloss die Tür schnell wieder. Das Aufsuchen der Zentrale hatte sich damit erledigt. Er alarmierte sofort die Feuerwehr.

Die St. Peteraner Löschprofis waren schnell zur Stelle. 200 Meter Schlauchleitung mussten von einem 50 Meter dorfwärts liegenden Hydranten in der Pestalozzistraße über den Eingang zum Sportplatz und an diesem vorbei bis zur Ecke des Gebäudes gelegt werden. 24 Feuerwehrleute waren im Einsatz, darunter vier Atemschutzträger. Sie mussten die beiden unteren Halbfenster einschlagen und zwei Drucklüfter einsetzen, um das Untergeschoss wieder rauchfrei zu kriegen. An der Decke klebte ein Rußfilm.

Die Brandursache ist noch nicht ermittelt. Möglicherweise war es ein technischer Defekt. Was hätte passieren können, wenn Hausmeister Ruhnau nicht vor Ort gewesen wäre, ist nicht auszudenken. Die Schule ist jetzt in den Herbstferien menschenleer. Das Feuer wäre wohl erst bemerkt worden, wenn Flammen aus dem Gebäude geschlagen wären.

Im Einsatz war auch die Polizei. Verletzt wurde niemand, der Rettungsdienst konnte wieder abrücken.

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erstellt am 17.Okt.2014 | 07:00 Uhr

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