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FDP lässt nicht locker: Messe noch einmal Thema

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erstellt am 30.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Husum | In der heutigen letzten Sitzung des alten Stadtverordnetenkollegiums (Beginn: 17 Uhr) will die FDP nochmals über die Windmesse sprechen. In einem Antrag fordert sie den Aufsichtsrat der Husumer Wirtschaftsgesellschaft (HWG) auf, die Verhandlungen mit dem Aufsichtsrat der Hamburger Messe wieder aufzunehmen. Ziel soll es sein, die Messe 2014 wie geplant in Husum stattfinden zu lassen. In der Begründung heißt es: Mit dem Verzicht auf die Windenergy 2014 in Husum hätten der Aufsichtsratsvorsitzende und der Geschäftsführer der HWG der Stadt und dem Umland schweren Schaden zugefügt. Ohne Not hätten sie eine wichtige Verhandlungsposition aufgegeben und dabei weder den Aufsichtsrat noch die Gesellschafter eingebunden - von einer ausreichenden Information der Gremien gar nicht zu reden.

Statt mit der Rückendeckung sämtlicher städtischer Vertreter zu verhandeln, habe man Geheimverhandlungen geführt und das "niederschmetternde Ergebnis" erst dann dem Landrat und den Gremien mitgeteilt. Der Schaden für die Stadt und ihre Bürger sei erheblich.

Die Freidemokraten halten es daher für dringend geboten, einen solch gravierenden wirtschaftlichen Einschnitt zu verhindern. Sowohl die Landesregierung als auch die Wirtschaftsgesellschaft seien gefordert, den Aufsichtsrat in den weiteren Verhandlungen zu unterstützen und eine wirtschaftliche Schwächung der Stadt Husum und des Kreises Nordfriesland zu verhindern.

Auch das Argument, die Strukturen in Husum seien unangemessen, ist aus Sicht der FDP so nicht hinzunehmen. Noch im März habe der Geschäftsführer deutlich erklärt, dass die Infrastruktur gut sei, nachdem die Stadt viel Geld in die Hand genommen habe, um diese nochmals zu verbessern. Die vom Aufsichtsratsvorsitzenden wie vom Geschäftsführer der HWG "gepriesene Augenhöhe zwischen Husum und Hamburg" sei mit dem bisherigen Ergebnis nicht erreicht worden. Deshalb müsse neu verhandelt werden, so die FDP.

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