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Einstimmige Wiederwahl : Fahrrad-Verleih brachte 11 000 Euro ein

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Zweckverband Hamburger Hallig tagte. Die Versammlung bestätigte bei jeweils eigener Enthaltung den Verbandsvorsteher und seine beiden Stellvertreterinnen. Erfreulich: Der fahrradverleih bspülte Geld in die Kasse.

„Ich möchte wieder kandidieren. Der 2001 gegründete Verband steht auf festen Füßen. Die Arbeit macht Spaß und ist mir ans Herz gewachsen“, so das Statement des bisherigen Vorstehers des Zweckverbandes Hamburger Hallig, Johannes Volquardsen. Einstimmig fiel das Votum der Mitglieder im Rahmen der konstituierenden Sitzung für den Ehrenbürgermeister der Gemeinde Reußenköge zur Wiederwahl aus. Die bisherige erste Stellvertreterin, Claudia Weinbrandt, Bürgermeisterin von Ockholm, sowie die zweite Stellvertreterin, Drelsdorfs Gemeinde-Chefin Antje Hansen, stellten sich für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung. Bei jeweiligen Enthaltungen gab es für sie ein einstimmiges Votum.

Der Verbandsvorsteher berichtete, dass die Erhöhung der Fahrrad-Verleihgebühren um zwei Euro auf der Hamburger Hallig von den Gästen akzeptiert worden sei. Rund 11 000 Euro flossen bisher in die Verbandskasse. Im Haushalt 2013 seien 20 000 Euro angesetzt worden. Im kommenden Jahr sollen zehn neue Räder angeschafft werden.

Die Schranke an der Zuwegung zur Hallig habe bisher kaum Probleme bereitet. Allerdings war ein Schrankenarm zerstört und der zweite verbogen worden. Auf Dauer sei eine Video- oder Kameraüberwachung angebracht. Ärgerlich seien die entstandenen Kosten von rund 600 Euro für die Neuprogrammierung des Kassenautomaten auf die neuen Fünf-Euro-Scheine. Außerdem müsse der Drucker ausgetauscht werden. Das koste noch einmal weitere 850 Euro. Der Hallig-Parkplatz sei im Frühjahr aufgefüllt und mit einem Abfluss versehen worden. Die Kosten von etwa 3500 Euro hat die Gemeinde Reußenköge übernommen. Am Strand wurden zwei neue Duschen installiert. Es hätten sich allerdings Mängel ergeben. Der Wasserdurchlass ist so gering, dass Nutzer bei Wind dem Duschstrahl „folgen“ müssen. Bei Westwind ist die Dusche selbst „im Weg“. Der Lieferant werde Abhilfe schaffen müssen. Die Einnahmen der Schrankengebühren betrugen bisher 31 000 Euro. Der Haushaltsansatz sieht 50 000 Euro vor. An Parkgebühren für Wohnmobile wurden 10 800 Euro eingenommen. Der Ansatz liegt bei 16 000 Euro.


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erstellt am 22.Aug.2013 | 18:13 Uhr

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