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Schwimmen in Husum : Fahrplan für ein neues Hallenbad

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Husums alte Schwimmhalle ist abgängig. Am Donnerstag beraten die Mitglieder des Hauptausschusses über Planungen für einen Neubau.

Ewig hält es nicht mehr, das Husumer Hallenbad. Eine Tatsache, die Statiker Jahr für Jahr wiederholen und bekräftigen. Nun soll ein neues Bad her. Wie es aussehen, wo es stehen und welche Angebote es vorhalten soll, wird im Laufe der kommenden zwölf Monate erarbeitet. Über das Vorgehen, den sogenannten Hallenbad-Fahrplan, beraten die Mitglieder des Hauptausschusses am Donnerstag, 6. April.

Wie lange kann denn das alte Hallenbad noch genutzt werden? Auf diese Frage hat Stadtwerke-Chef Benn Olaf Kretschmann keine genaue Antwort: „Wir gehen davon aus, dass es mindestens noch so lange hält, bis das neue da ist.“ Kretschmann rechnet damit, dass es drei bis fünf Jahre dauert bis das neue Bad steht. Betreiber sollen wieder die Stadtwerke sein. Auch bei der Frage nach den Kosten hält sich deren Chef bedeckt. Schließlich kommt es darauf an, was gebaut wird: ein schlichtes Sport-Schwimmbad, die Luxus-Wellness-Therme mit acht Rutschen und Wellenanlage oder irgendetwas dazwischen. Nur eines kann er sicher sagen: „Für weniger als zehn Millionen Euro ein neues Bad zu bauen, halte ich für unrealistisch.“ Am Donnerstag soll dem Hauptausschuss zunächst ein erster Entwurf des Schwimmbad-Fahrplans vorgestellt werden. Danach werden Politik und eine Schwimmbad-Projektgruppe sämtliche Aspekte eines Neubaus beleuchten und analysieren.

In besagter Projektgruppe sitzen neben Kretschmann, Mitgliedern der Fraktionen, dem Bürgermeister sowie Mitarbeitern der Verwaltung auch Christian Kuhn von der Deutschen Sportstättenbetriebs- und Projektgesellschaft (DSGB). Die DSGB soll mit der Planung des neuen Bades betraut werden.

Bis zum Sommer wird zunächst einmal die Frage zu klären sein, welche Formen von Bädern überhaupt in Frage kommen, was sich die verschiedenen Nutzergruppen wünschen, wie viel Geld für den Bäderbau zur Verfügung steht und wie das jetzige Schwimmbad besucht ist.

Wenn der Fahrplan eingehalten werden kann, soll die Politik noch vor den Sommerferien beschließen, welche Variante sie präferiert. Im Herbst wird diese dann in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Den endgültigen Beschluss über das neue Bad – und wo es stehen soll – werden die Stadtvertreter dann im März nächsten Jahres fällen.

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erstellt am 05.Apr.2017 | 17:49 Uhr

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