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Rutschpartie in Horstedt : Fahrer unterschätzt weiche Banketten

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Durch die Regenfälle der vergangenen Tage waren die Banketten entlang der asphaltierten Straße im Lehmkuhlenweg in Horstedt aufgeweicht. In einer scharfen Rechtskurve rutschte ein 30-Tonner ab.

Mit einem Raupenfahrzeug beladen, wollte der Fahrer des Schwertransporters eigentlich auf ein Terrain fahren, wo ein Umspannwerk errichtet wird. Doch im Lehmkuhlenweg in Horstedt fand die Fahrt plötzlich ein jähes Ende. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage waren die Banketten entlang der asphaltierten Straße aufgeweicht. In einer scharfen Rechtskurve rutschte der 30-Tonner ab. „Ich hatte keine Chance“, erklärte der Fahrer. Seines Wissens nach sind an dieser Stelle schon mehrmals Transporter abgeschmiert, wie er sich ausdrückte. „Ich kann nicht verstehen, dass die Gemeinde am Beginn der Straße kein entsprechendes Straßenschild anbringt, das die Durchfahrt für Lkw verbietet.“ Die Rettungsaktion gestaltet sich schwierig. Ein 60-Tonnen-Spezialkran ist angefordert, um das Fahrzeug aus der misslichen Lage zu befreien. Dafür muss die Straße mit tonnenschweren Stahlplatten belegt werden. Nur so kann der Kran die Unfallstelle erreichen, ohne den Weg zu zerstören und selbst nicht in Gefahr zu geraten. Bis dahin wird der Auflieger mit dicken Stahlseilen gesichert, damit er nicht weiter abrutscht und umkippt. Bei dem Raupenfahrzeug handelt es sich um ein Bodenerkundungs-Fahrzeug. „Für die Errichtung des Umspannwerkes müssen Bodenmessungen vorgenommen werden“, berichtete der Fahrer. Dazu wird mit einem Messtab 30 Meter tief in die Erde gebohrt. Aufgrund der Daten werde die Bodenstabilität analysiert.

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