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Dachmarke Diakonie : Fachkliniken bald unter neuer Flagge

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Neuer Name und neues Logo: Die Fachkliniken Nordfriesland und ihre Einrichtungen werden künftig zur Diako Nordfriesland.

von
erstellt am 28.Jun.2016 | 11:00 Uhr

Mehr als 20 Millionen Euro sind in den vergangenen Jahren in den modernen Komplex der Fachkliniken Nordfriesland in Breklum mit ihren mehr als 200 Betten für Psychiatrie, Psychosomatik und Rehabilitation investiert worden. Jetzt steht eine weitere Neuerung an: Die Fachkliniken schlüpfen unter die Dachmarke „Diako“. Vom 1. Juli an firmiert die gemeinnützige Gesellschaft dann als „Diako Nordfriesland gGmbH“.

Ein Namenswechsel war nach Angaben der Verantwortlichen intern bereits seit Langem diskutiert worden, ehe jetzt die Entscheidung fiel, der die Gesellschafterversammlung der Fachkliniken zugestimmt hat. Ab dem 1. Juli wird zudem das Logo der Diako Flensburg übernommen. „Das Logo der Fachkliniken Nordfriesland wird nicht weitergeführt“, erläutert Ingo Tüchsen, Geschäftsführer der Fachkliniken.

Auch alle Einrichtungen und Töchter der „Fachkliniken Nordfriesland“ mit ihren Fach- und Tageskliniken sowie Ambulanzen, die bisher noch unter eigenem Logo arbeiten, übernehmen das Diako-Logo: Dies gilt für die Husumer Insel, das Suchthilfezentrum Schleswig, die Fachambulanz Kiel, das „Psychiatrische Betreuungs- und Pflegezuhause“ mit 90 Plätzen für die Wiedereingliederung, Betreuung und Pflege psychisch und suchtkranker Menschen in Hohenfelde und die Tochterunternehmen Fachkliniken Service GmbH in Breklum und die Fachambulanz MVZ GmbH in Kiel. „Nun liegt erstmal viel Arbeit vor uns, aber es ist unsere feste Überzeugung, dass die positiven Effekte schon in kurzer Zeit spürbar sein werden“, sagt Ingo Tüchsen.

„Es gibt viele Gründe für und gegen einen Wechsel in ein gemeinsames Logo und unter eine gemeinsame Dachmarke mit der Diako, die schon seit dem Jahr 2009 Mehrheitseigner der Fachkliniken Nordfriesland ist“, erläutert Geschäftsführer Dr. Christoph Mai. „Zum Schluss überwogen die Gründe für den Wechsel.“ „Wir erhoffen uns einen positiven Schub für die gesamte Versorgungskette, innerhalb und außerhalb des Unternehmens“, ergänzt Tüchsen, „so etwa eine Stärkung des Wir-Gefühls, eine Verbesserung der internen Zusammenarbeit, die Hebung von Synergien und die Stärkung der Stellung der Diako-Unternehmensgruppe am Markt.“ Diese bietet neben dem großen Akutkrankenhaus in Flensburg Gesundheits-Dienstleistungen im ganzen Norden Schleswig-Holsteins an: Von Niebüll bis Kappeln, von Wilster im Kreis Steinburg bis nach Kiel und Hohenfelde im Kreis Plön reichen die Angebote. Die Diako-Zentralverwaltung leistet schon seit Jahren das Controlling, die Personalverwaltung und die IT-Betreuung für die Fachkliniken.

Entstanden war die Fachkliniken Nordfriesland gGmbH im Zuge der aus wirtschaftlichen Gründen erfolgte Fusion des Fachkrankenhauses NF mit der Fachklinik Breklum. Heute gibt es in Breklum-Gammeltoft 130 Betten für Psychiatrie und Psychosomatik, 72 für Rehabilitation, ein Therapie- und Beschäftigungszentrum plus Zentralküche und Verwaltung.

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