Amt Nordsee-Treene : Eva-Maria Kühl Vorsitzende im Amtsausschuss

Der neue Amtsausschuss des Amtes Nordsee-Treene mit der Vorsitzenden Eva-Maria Kühl (M.).
Der neue Amtsausschuss des Amtes Nordsee-Treene mit der Vorsitzenden Eva-Maria Kühl (M.).

Stellvertreter sind Holger Suckow und Werner Peter Paulsen.

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15. Juli 2018, 16:00 Uhr

Es war die erste Amtsausschusssitzung und zugleich die konstituierende Sitzung, in der die Positionen neu besetzt werden sollten. Und die Zeit drängte, wie die bisherige Vorsitzende des Amtsausschusses im Amt Nordsee-Treene, Eva-Maria Kühl, betonte. Die Gemeinden hätten bereits die Prozedur vollzogen und seien inzwischen aktiv.

Die Vergabe der einzelnen Positionen verlief reibungslos. Das Wort „Wiederwahl“ machte die Runde, als es darum ging, den Posten der Amtsvorsteherin zu besetzen. „Ja, ich würde die Wahl annehmen“, stellte Kühl klar. Und so wurde sie von den 38 Mitgliedern einstimmig wiedergewählt. Zu ihren Stellvertretern wurden Holger Suckow und Werner Peter Paulsen gewählt.

Weiter wurden die Ausschüsse des Amtes neu besetzt. Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, der mit 17 Mitgliedern besetzt sein wird, ist die Bürgermeisterin Eva-Maria Kühl, Stellvertreterin ist Telse Jacobsen. Vorsitzender im Feuerwehrausschuss, der mit neun Mitgliedern besetzt wird, ist Karl-Heinz Hansen, der von Hans-Peter Lorenzen vertreten wird. Ute Clausen wurde zur Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gewählt. Vertreten wird sie von Karl-Jochen Maas.

Die frisch gewählte Vorsitzende nahm diese Sitzung gleich zum Anlass um auf den schlechten Zustand einiger Spielplätze im Amt hinzuweisen. „Aus diesem Grund wollen wir den Bürgermeistern und den Gemeindearbeitern ein Sicherheitsseminar anbieten.“ Dabei gehe es darum, Schwachstellen rechtzeitig zu erkennen und zu entfernen.

Auch mit dem Thema herumstreunende Katzen musste sich das Gremium befassen. Dabei ging es um das landesweite Projekt „Katzenelend“. Um die Anzahl der Streuner-Katzen einzudämmen, wurde für Tierarztrechnungen ein Zuschuss von 50 Prozent gewährt. „Seither haben wir deutlich weniger Kosten mit den Fundkatzen“, so Kühl. Nun ging es darum, dieses Projekt zu verlängern. Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus.

„Ihr habt euch zum Wohl der Bürger eingesetzt und dafür viel Zeit und Mühe eingesetzt. Dafür gebührt euch Respekt und Anerkennung“, dankte sie den ausgeschiedenen Ausschussmitglieder. Von den bisher 37 Mitgliedern hörten 21 auf. Besonders hervorgehoben wurde Willi Berend, langjähriger Bürgermeister Witzworts: „32 Jahre lang warst du Mitglied dieses Gremiums, das ist schon was ganz besonderes“, so Kühl.

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