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Fragen zur Lebensqualität : Es geht um die Zukunft

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Energiespar-Häuser, Mobilität und Pflege waren nur drei Themen, über die bei einer Konferenz des Kreises in Breklum mit zahlreichen Bürgern diskutiert wurde.

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erstellt am 07.Jan.2014 | 07:00 Uhr

„Das war gut investierte Zeit“, fasst Landrat Dieter Harrsen zusammen: Unter dem Motto „Wohnen in Nordfriesland 2020“ hatte der Kreis Nordfriesland eine Zukunftskonferenz mit 56 Teilnehmern in Breklum veranstaltet. Eingeladen waren Fachleute und Multiplikatoren aus dem gesamten Kreisgebiet: Handwerker, Architekten, Planer, Kommunalpolitiker, aber auch Vertreter von Sozialverbänden und regionalen Banken. Eineinhalb Tage lang entwickelten sie Visionen und konkrete Ideen für Maßnahmen, die die Wohn- und Lebensqualität in Nordfriesland betreffen.

Ein Hauptaugenmerk lag auf älteren Häusern in den Dörfern: Viele sollten energetisch modernisiert und barrierefrei umgebaut werden, damit die Bewohner sie im hohen Alter noch nutzen können – und das, ohne den regionaltypischen Baustil der Häuser zu verlieren. „In der Zukunftskonferenz haben wir Ideen zu der Frage formuliert, wie die Hausbesitzer dabei unterstützt werden können“, berichtet Harrsen. Als Beispiele nennt er die Einrichtung von Musterwohnungen und eine Informationskampagne des Handwerks. Weitere Themen waren die Siedlungsplanung, die Sicherung der Mobilität der Bürger, Klimaschutz, Finanzierungsfragen und das soziale Leben auf dem Land.

Der Verwaltungschef sieht den Kreis auf dem richtigen Weg: „Mit unserem Masterplan Daseinsvorsorge, der Wohnberatung, dem Pflegestützpunkt sowie dem Mobilitäts- und Kooperationsraum-Konzept haben wir sehr gute Grundlagen gelegt. Aber um den demografischen Wandel wirksam abzufedern und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu erhalten, müssen wir noch mehr tun.“

Durch das Engagement der Zukunftskonferenzler würden weitere Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden: „Alle sind bereit, weiter an den Themen mitzuarbeiten. Das ist Bürgerbeteiligung im besten Sinne“, freut sich der Landrat.

 

 

Anfang dieses Jahres werden die Ergebnisse der Zukunftskonferenz den Kreisgremien vorgestellt. Danach lädt der Kreis zu weiteren Treffen ein.

 

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