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Rantrum : Erstes Amtszeltlager ein Riesenerfolg

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

200 Jugendliche und Betreuer aus zwölf Jugendfeuerwehren waren dabei. Die Teilnehmer fordern jetzt eine Wiederholung.

Es war ein eine echte Bereicherung, ein Spaß, der den Zusammenhalt der Jugendfeuerwehren nachhaltig gefördert hat. „Bitte unbedingt wiederholen!“ lautete die Forderung der Teilnehmer am Ende des viertägigen ersten Amtszeltlagers der Jugendfeuerwehren im Amtsbereich Nordsee-Treene. Organisations-Oberleiter Hartmut „Hardy“ Sethe zückte ein Taschentuch, um sich zunächst einmal trockenzuwischen, denn gerade eben – und in der letzten Zeit ein paarmal öfter – hatte er „so allerlei Duschen abbekommen“. Aber der Mann ist so ziemlich alles gewohnt – bringt reichhaltige Erfahrungen aus den vorangegangenen großen Internationalen Jugendzeltlagern mit, die alle vier Jahre in Nordfriesland stattfinden – zuletzt im Vorjahr in Bredstedt.

„Also, wenn der Wunsch so groß ist, werden wir natürlich darüber nachdenken“, erklärte Hartmut Sethe. „Im Übrigen musst man bei solchen Anlässen wie hier unbedingt beweglich – also flexibel – sein. Aber es bereitet einen Spaß, der unbeschreiblich ist. Daneben haben wir echte Vorbildfunktion, sind Ansprechpartner in nahezu allen Lebenslagen bei solchen Veranstaltungen – und natürlich mittendrin und immer wieder voll dabei. Aber ehrlich – ich würde nicht drauf verzichten wollen.“

An die lange Zeit der Vorbereitung mag Hardy nicht mehr denken: „Ach ja, das ist schon eine große Menge an Arbeit; es soll ja auch alles stimmen. Aber wenn du schließlich hier bist, dann hast du das wirklich alles vergessen – dann bist du einfach angesteckt von der riesigen Freude der vielen Mädchen und Jungen vor Ort. Das reißt einfach mit!“ Doch Hardy Sethe gibt das Lob sofort weiter: „Sieh mal, ich habe mit Sylvia Asmussen und Reiner Carstensen zwei ganz tolle Vertreter – und dann noch eine große Schar von Helfern, auf die ich mich bedingungslos verlassen kann. So muss das gehen – so, und nicht anders!“ Dass vor Ort niemand verlassen ist – und besonders nicht das starke Küchenteam aus Rantrumer Feuerwehrfrauen – dafür hat der Unternehmer weder Kosten noch Mühen gescheut: Aus seiner Firma ließ er eine große Gewerbe-Geschirrspülmaschine, Kombidämpfer und ein reichlich bestücktes Küchen-Equipment herantransportieren und installieren. „Es muss doch einfach alles klappen“, sagt er.

Und es hat gestimmt: Das Programm war vielfältig – es beinhaltete neben Kennenlern-Abend und Lagerparlamentssitzung, eine Dorfrallye mit diversen zu lösenden Aufgaben, Spiele an Land und zu Wasser. Und immer wieder auch mit „Wasser von oben“. Klar doch, die Halle hat gebebt beim Disco-Abend mit DJ Björn Reese, der – nebenbei bemerkt – ebenfalls viele Jahre der Rantrumer Jugendfeuerwehr angehörte. Und was es noch so gab? Unter anderem Fahrzeugvorführungen, erstklassige Mittag- und Abendessen – immer mit reichlich Obst und Gemüse. Alles war rundum abgesichert – anlässlich der „Wasserspiele im beheizten Rantrumer Freibad hatte sich eigens Rantrums Jugendpfleger Jesper Steffen voll ins Zeug geworfen – und die Spiele als Rettungsschwimmer überwacht.

Zwölf Jugendfeuerwehren gibt es im Amtsbereich Nordsee-Treene, fast alle waren dabei – mit gut 200 Teilnehmer und Betreuern. Etwas Besonderes bot der gemeinsame Abend mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Feuerwehren. Vor dem Spießbratenessen eröffnete Amtswehrführer Tim Petersen den Reigen mit Danksagungen und Ansprachen und zollte Lob: „Es ist toll, solch großartige Jugendfeuerwehren im Amt Nordsee-Treene zu haben.“

Hartmut Sethe teilte einiges zum Entstehen dieses ersten Amtszeltlagers und dessen Planung mit und begrüßte die geladenen Gäste. Einen großen Dank richtete er an die Sponsoren (siehe Infokasten), „die uns sehr mit Geld- und Sachspenden unterstützt haben“. Mit den Worten „Ohne euch wäre das ganze Event nicht möglich gewesen“ dankte Sethe der Küchencrew aus Rantrumer Feuerwehrfrauen.

Rainer Carstensen nahm dann die Siegerehrungen und Pokalvergaben vor: Vordere Plätze bei der Dorfrallye: 1. JF Hattstedt-Wobbenbüll, 2. JF Schwabstedt, 3. JF Ostenfeld; Gruppenspiele: 1. JF Schwabstedt, 2. JF Hattstedt-Wobbenbüll, 3. JF Simonsberg.

Die Unternehmen Physiotherapie Jörg Hinrichsen und Christian Jens Wärme/Wasser/Wohlfühlen hatten bei einem gemeinsamen „Tag der offenen Tür“ Spenden für die Jugendfeuerwehr Rantrum gesammelt, die übergeben wurden. Winnerts Wehrführer Heiko Mailahn überbrachte eine Spende und bot unter Beifall dann die Gemeinde Winnert als nächsten Austragungsort für das Amtszeltlager an.

Zeltlager: Die Sponsoren

Ventus Secundus, Firma Christian Jens, Autoservice Marko Jensen, Zimmerei Owe Petersen, Physiotherapie Jörg Hinrichsen, Connected Windservice (alle aus Rantrum) sowie die Gemeinde Rantrum. Zu den gutherzigen Sponsoren zäheln ebenfalls die Osterhusumer Meierei Witzwort, Getränke Tadsen Husum, Bäckerei Hansen Hattstedt, Edeka Clausen aus dem EKZ Husum-Dreimühlen, Hardy Sethes „Gastronomietechnik“ in Husum sowie das Amt Nordsee-Treene.

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