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Friedrichstädter Kulturnacht : Eröffnung mit Anke Spoorendonk

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die 17. Friedrichstädter Kulturnacht beginnt am Sonnabend. Zur Eröffnung kommt Ministerin Anke Spoorendonk. Erstmals wird auch im alten Rathaus der Stadt Kunst gezeigt.

Die 17. Friedrichstädter Kulturnacht ist auf alle Fälle einen Besuch wert, denn nicht nur wurde in dem kleinen Holländerstädtchen diese spezielle Nacht Ende August ins Leben gerufen, auch gibt es diesmal 22 Mitmacher. Und damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht sein, denn seit gut einem Jahr bemühen sich viele Friedrichstädter Bürger darum, ihre Stadt noch attraktiver zu machen. Dazu gehört als ein Aushängeschild auch die Kulturnacht, die nun am Sonnabend (29.) stattfindet.

Gestartet wird bereits um 15 Uhr mit einem Puppenspiel im Jürgen-Ovens-Haus. „Der freigebige Baum“ mit Marianne Vocke steht an. Richtig los geht es dann aber tatsächlich am Abend in der Kultur- und Gedenkstätte Ehemalige Synagoge. Dort eröffnet um 18 Uhr die Kulturministerin des Landes, Anke Spoorendonk, die Veranstaltung. Zur Begrüßung gibt es Klarinettenmusik von Bente Stenger und eine Ausstellung von Frank Staege „Friedrichstädter Refelexionen – Wahrnehmung einmal ganz anders“ schließt sich an. Das Landestheater zeigt dann jeweils um 19, 20 und 20.45 Uhr „das Theater in 100 Jahren“, eine Utopie aus dem Jahr 1910 von Max Burckhard. Zwischendurch zieht der Friedrichstädter Spielmannszug musizierend durch die Innenstadt, um darauf aufmerksam zu machen, dass etwas in der Stadt passiert.

Im Stadtmuseum Alte Münze werden neben der Ausstellung zur Stadtgeschichte auch Skulpturen von Nikolaus Cramer gezeigt. Im Jürgen Ovens-Haus stellt die Gruppe Kunstklima Malerei und Plastik aus, Marianne Vocke präsentiert dort dann ab 21 Uhr das Puppenspiel „Die Ringparabel“ aus Nathan der Weise.

Hoch hinaus geht es um jeweils 19 und 20 Uhr in der St.-Christophorus-Kirche, Erhard Brauer macht Führungen zum alten Uhrwerk im Turm. Gute Kondition ist daher beim Treppensteigen gefragt.

Erstmals ist auch das Rathaus in die Kulturnacht eingebunden. Dort zeigen in der zweiten Etage Eva Moggenthaler und Sigrid Stegmann Skulpturen, Zeichnungen und Malereien. Auch Bildhauerin Raymonde Marcher Greinix aus Graz stellt ebenfalls im Rathaus aus.

Mit dabei sind diesmal neben den genannten auch Sinn & Freude, Weltprägerei, Am Markt, das Atelier Regina Kluth, Osterlilienstraße 7, das Privathaus von Hanna von Kunhardt, Westermarktstraße 20, das romantische Hinterhaus Wagner-Eggers, Kirchenstraße 11, das historische Ferienhaus Schimkus, Prinzeßstraße 18, das Privathaus Möller, Prinzenstraße 16, Dittmars Stoffhaus, Prinzenstraße 23, die Keramikwerkstatt Doreen und Jan Stümpel, Am Fürstenburgwall 11, die Galerie Thomas Freund, Prinzenstraße 20, die Goldschmiede Wickord, Prinzenstraße 5, Atelier-Galerie Provence, Prinzenstraße 12, tonalto-Keramikwerkstatt, Westerhafenstraße 5, das historische Gasthaus Delfter Träume, Westerhafenstraße 17, das Paludanushaus, Prinzenstraße 28 und das Privathaus Kiesewetter, Kaneelstraße 2.

Zudem ist ab 18.30 Uhr die Schauspielerin Gabriela Ortega Sanchez in der Innenstadt unterwegs und liest Sonette von William Shakespeare an verschiedenen Stationen. Weitere Informationen im Flyer sowie unter www. Kulturnacht.sh. Übrigens, es muss nur einmal Eintritt gezahlt werden, er gilt für alle mitmachenden Häuser. Karten jeweils vor Ort oder im Vorverkauf bei der Touristinformation und der Buchhandlung Stümpel.

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erstellt am 24.Aug.2015 | 13:00 Uhr

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