zur Navigation springen

Adler-Olsen-Verfilmung : „Erlösungs“-Premiere in Husum: Blitzlichtgewitter und Stars hautnah

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Hunderte Krimifreunde haben im Kino-Center die Deutschland-Premiere der Adler-Olsen-Verfilmung „Erlösung“ gefeiert.

Hollywood-Feeling vor dem Kino-Center: Schon lange bevor die Stars der Adler-Olsen-Verfilmung „Erlösung“ auftauchten, versammelten sich hunderte von Zuschauern am Montagabend um den frisch ausgerollten roten Teppich. Mehrere Kamerateams warteten gespannt darauf, die Stars der deutsch-dänischen Produktion vor die Linse zu bekommen. Ein Blitzlichtgewitter erfolgte, als Schauspieler und Frauenschwarm Nikolaj Lie Kaas, der in den Filmen den Ermittler Carl Mørck spielt, als erster Gast die Szene betrat. Vor ihm war bereits Kulturministerin Anke Spoorendonk eingetroffen. Wenige Minuten später war das Team um das Sonderdezernat Q fast komplett. Lediglich der libanesisch-schwedische Schauspieler Fares Fares konnte bei der Deutschland-Premiere nicht dabei sein. Dafür hatte der norwegische Regisseur Hans Petter Moland weitere Akteure des spannungsgeladenen Films um sich geschart.

Der norwegische Schauspieler Pål Sverre Hagen, der im Film den Bösewicht mimt, zeigte sich vom altmodischen Charme des Husumer Kinos begeistert: „Was für schöne Säle Sie haben, so etwas habe ich in Norwegen noch nicht gesehen“, erzählte er Kino-Betreiber Stephan Hartung. Der hatte gleich drei seiner Säle geöffnet, um alle „Erlösungs“-Fans unterbringen zu können.

Bevor es dort dunkel und düster wurde, begrüßte Christopher Ott, Chef des Filmverleihs nfp, die Besucher. Er freue sich, wieder eine Premiere in Husum feiern zu dürfen und bedankte sich neben anderen beim Medienpartner, den Husumer Nachrichten (sh:z). HN-Redaktionsleiterin Friederike Reußner erläuterte in ihrem Grußwort, dass es der Region gut anstehe, wenn sie für Kinofilme wie „Erlösung“ als Drehort genutzt würden.

Als „schrecklich spannend“ beschrieb Ministerin Spoorendonk den gedruckten Bestseller, der als Grundlage für den Thriller gedient hatte. Und auch nach den 153 spannenden Minuten zeigte sie sich begeistert: „Der Film ist wie das Buch mitreißend und zieht einen in den Bann.“

So sahen es auch viele Besucher, die nach der Filmpremiere begeistert die Chance nutzten, von den Filmstars Autogramme zu holen und sich mit ihnen ablichten zu lassen.

Zwei der 100 Eintrittskarten, die von den Husumer Nachrichten verlost worden waren, konnte sich Madlen Hunwardsen aus Rantrum ergattern. Die Charaktere der Hauptfiguren seien hervorragend ausgearbeitet und dargestellt worden, lautete ihre Filmkritik. Die 24-jährige Studentin aus Husum, Levke Berns, hat sich in dem dunklen Kinosaal auch ordentlich gegruselt: Es habe Bilder gegeben, bei denen sie schlucken musste: „Der Film ist unglaublich spannend und kommt dem Buch sehr nahe.“ Dem stimmte auch Kevin Clausen aus Schuby zu. Der Film sei beklemmend und zugleich aufregend. „Besonders die hervorragende Filmmusik verstärkt die Spannung ungemein.“ Die Drehorte in der Region wurden von den Zuschauern sofort erkannt: So konnten sie unter anderem den Husumer Bahnhof, das Eidersperrwerk und das Katinger Watt ausfindig machen.

Insgesamt genossen Besucher und Filmteam die Deutschland-Premiere sichtlich: „Es war wirklich toll“, bedankte sich beispielsweise eine Leserin unserer Zeitung für diesen gelungenen Abend.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen