zur Navigation springen

Adler-Olsen-Verfilmung : „Erlösung“ feiert Kinopremiere in Husum

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der in Nordfriesland gedrehte Thriller „Erlösung“ wird am 6. Juni im Husumer Kino-Center zum ersten Mal gezeigt.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Film ab: Was sich vor einem Jahr im Husumer Bahnhof abspielte, flimmert in knapp einer Woche am Drehort über die Leinwand – bei einer Vorpremiere im Kino-Center. Seinerzeit drehte die Produktionsfirma Zentropa unter der Leitung des norwegischen Regisseurs Hans Petter Moland in der Bahnhofshalle und entlang der Bahngleise Szenen für den Action-Krimi „Erlösung“ ab. Reisende in Nordfrieslands Kreisstadt erinnern sich vielleicht noch daran, dass die Beschriftung im Bahnhof auf einmal komplett mit der dänischen Version überklebt war.

Der Streifen selbst basiert auf dem bekannten Thriller des dänischen Autors Jussi Adler-Olsen. Diesmal beschäftigen sich die Ermittler Carl, Rose und Assad vom Sonderdezernat Q mit dem mysteriösen Verschwinden zweier Kinder und den Themen Religiosität und Aberglaube. Die Ermittlungen in einem vorerst undurchsichtigen Fall werden durch eine Flaschenpost ausgelöst, deren Inhalt dem Trio erst einmal einigermaßen mysteriös erscheint.

Bei der Vorpremiere mit Sektempfang am Montag, 6. Juni, im Kino-Center (Neustadt 114) werden Regisseur und Schauspieler dabei sein.

Husum diente nicht als einzige norddeutsche Kulisse für die 153 Minuten lange Produktion. Ortskundigen werden die entsprechenden Szenen in dem düsteren Thriller auffallen. So spielt ein Intercity auf der Marschbahn-Strecke zwischen Hamburg und Westerland eine zentrale Rolle: Auf einer packenden Verfolgungsjagd donnert der Zug durch die flache Landschaft, verfolgt von Hubschraubern und den gestressten Ermittlern, die auf der Jagd nach einem Psychopathen das eine oder andere Andreaskreuz links liegen lassen.

Aber auch die gelungenen Luftaufnahmen entlang der nordfriesischen Nordseeküste und neongelben Rapsfelder sind für einen Einheimischen leicht zu erkennen. „Die einzigartige Landschaft Nordfrieslands, aber auch das Bild des Husumer Bahnhofs stimmten mit den Beschreibungen im Drehbuch überein“, erläuterte Produzentin Maria Kopf. Deshalb habe sich der norwegische Regisseur für diese Location entschieden. Unterstützt wurde die Produktion unter anderem durch die Filmförderungen Schleswig-Holstein und Hamburg.

Auch in der Elbmetropole fiel die Action-Klappe, gedreht wurde unter anderem in einem Krankenhaus. Ein Teil der Szenen entstanden zudem in Dänemark – in Viborg in der Region Midtjylland und in einem heruntergekommenen Bauernhof irgendwo in den Weiten von Jütland. Dort, im malerischen Mittel-Jütland auf dem nördlichen Teil der dänischen Halbinsel, und nordwestlich von Århus spielt sich das Hauptgeschehen ab.





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen