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29. Husumer Filmtage : Erinnerung an Frank Jacobsen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die 29. Husumer Filmtage zeigen einen der letzten Streifen des kürzlich verstorbenen Husumer Schauspielers Frank Jacobsen – und vieles andere mehr.

Sie sind ein Muss für alle Cineasten: die Husumer Filmtage im Kino-Center auf der Neustadt. In diesem Jahr finden sie in der Zeit von Donnerstag, 2. Oktober, bis Mittwoch, 8. Oktober, statt. Zum Gedenken an Frank Jacobsen wird die Veranstaltung am 2. Oktober um 19.30 Uhr mit dem Film „Antons Fest“ aus dem Jahr 2013 eröffnet. Er zeigt den kürzlich überraschend verstorbenen Schauspieler und Regisseur mit Husumer Wurzeln in einer seiner letzten Rollen.

Zwei Schwerpunktthemen stehen – aus aktuellem Anlass – im Mittelpunkt dieser 29. Filmtage. Zum einen der Erste Weltkrieg, der vor 100 Jahren einen ganzen Kontinent an den Rand des Abgrundes brachte. Hierzu zeigt das Kino-Center ab Freitag, 3. Oktober, insgesamt sechs Filme. Unter ihnen finden sich Klassiker wie „Im Westen nichts Neues“ oder „Lawrence von Arabien“, aber auch ein aktueller Film mit dem nicht minder aktuellen Titel „Im Krieg – in 3D“ ist dabei.

Ab Montag, 6. Oktober, wird sich das nordischste aller Film-Festivals unter der Überschrift „Big Data“ mit dem Problem der Internet-Spionage beschäftigen. Auch für diesen Block sind sechs Filme vorgesehen. Zur Einleitung des Dokumentarfilms „Die Wirklichkeit kommt“, soll es am Dienstag, 7. Oktober, einen Impulsvortrag von Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computerclubs, geben.

„Neuer deutscher Film“, „Klassik“ und „25 Jahre Mauerfall“ sind bei den 29. Filmtagen in Husum ebenfalls vertreten. Aber auch ihrem Heimatland Schleswig-Holstein werden sich die Veranstalter widmen. Neun Filme, die durch ihren Drehort, die Mitwirkenden oder ihre Thematik einen Schleswig-Holstein-Bezug aufweisen, sollen dafür im Verlauf der Woche gezeigt werden. Mit „Ich bin“ und „Damals am Rutebüller See“, eine neue Produktion des Husumer Filmemachers Martin Tiefensee, haben zwei von ihnen am Sonntag, 5. Oktober, sogar Premiere.

Ebenfalls Premiere feiert ein Neumitglied des Kuratoriums: Filmjournalist Max-Peter Heyne aus Berlin. Seit November vergangenen Jahres ist er als Vorstandsmitglied der Stiftung Schleswig-Holsteinische Cinémathèque Teil des Komitees. „Die Finanzierung dieser Veranstaltung wäre durch Kinoeinnahmen allein nicht möglich“, merkt Kuratoriumsmitglied Hans-Peter Schweger an. Umso wichtiger seien Sponsoren und Förderer wie die Stadt Husum, der Kreis Nordfriesland, die Filmwerkstatt Kiel, die Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein und die Kulturstiftung Nordfriesland der Nord-Ostsee-Sparkasse.

Alle 27 Filme sind als auch Sondervorstellungen für Gruppen buchbar (Telefon 04841/2569). Das Programmheft mit allen Informationen liegt im Kino-Center aus und ist online unter www.husumer-filmtage.de verfügbar.

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