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Kleiner Sachschaden mit grosser Wirkung : Elektroschocker auf der Rückbank

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Polizeibeamte stoppten Unfallflüchtigen in Witzwort und erlebten böse Überraschungen. Der 26-Jährige war stark alkoholisiert und in unerlaubten Besitz eines Elektroschockers.

von
erstellt am 28.Jan.2014 | 11:30 Uhr

Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, kam Wochenende in Husum zu einer Verkehrsunfallflucht bei der später ein 26-jähriger junger Mann aus Friedrichstadt ermittelt werden konnte, der noch einige Überraschungen parat hatte.

In der Husumer Neustadt wurde ein Pkw, ein Audi, beim Ausparken angefahren. Das verursachende Fahrzeug verließ den Unfallort und fuhr einfach weiter. Aufmerksame Zeugen hatte sich jedoch das Kennzeichen des Verursachers gemerkt und die Polizei in Husum verständigt.

Die Beamten des Polizeireviers in Husum konnten während der Fahndung den gesuchten Audi in Witzwort feststellen. Sie versuchten den Fahrer mittels Signalleiste „Stopp Polizei“ und dem neuen akustischen Yelp-Signal anzuhalten, was ihnen nicht gelang. Der Audi-Fahrer setzte seine Fahrt unvermindert fort – und fuhr auf einen langsam fahrenden Pkw auf, so dass die Polizeibeamten den Audi Fahrer stoppen konnten.

Bei der anschließenden Kontrolle des 26-jährigen Fahrers verhielt dieser sich kooperativ, jedoch konnten die Beamten deutlichen Atemalkohol feststellen. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,83 Promille. Von der Verkehrsunfallflucht in Husum wollte der 26-Jährige nichts mitbekommen haben, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Der polizeilich bekannte 26-Jährige konnte den Beamten keine Fahrerlaubnis vorlegen, da er bereits wegen ähnlicher Delikte diesen verloren hatte.

Dem Beifahrer des Audi-Fahrers war zwar aufgefallen, das sein Fahrer betrunken war, dennoch hielt es ihn nicht davon ab, trotzdem mitzufahren.

Was den Beamten zudem auffiel: Im Fahrzeuginnern fanden sie einen illegalen Elektroschocker. Dieser wurde umgehend sichergestellt.

Dem 26-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und er wird sich in einem Strafverfahren wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten müssen.

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