Sönnebüll : Einwohner fordern 30-Zone

Marie-Luise Haß  übergibt die Liste an Bürgermeister Christian Christiansen. Für Sönnebüll wird nun Tempo 30 beim Kreis beantragt.
Marie-Luise Haß übergibt die Liste an Bürgermeister Christian Christiansen. Für Sönnebüll wird nun Tempo 30 beim Kreis beantragt.

Eine Unterschriften-Liste enthält 131 Namen von Bürgern.

shz.de von
15. Juni 2018, 11:00 Uhr

In der konstituierenden Sitzung der Sönnebüller Gemeindevertretung ergab sich mit der Verpflichtung von Katharina Frauen und der herzlichen Verabschiedung von Matthias Jessen lediglich eine Veränderung in der Besetzung. Deshalb konnte das Gremium praktisch umgehend wieder ins kommunalpolitische Tagesgeschäft einsteigen.

Mit einer Enthaltung wurde der Beschluss zur Einrichtung von Tempo-30-Zonen auf den gemeindlichen Straßen insgesamt einhellig gefasst. Vorausgegangen war der Abstimmung die Übergabe einer Unterschriftenliste durch Marie-Luise Haß, auf der sich 131 Einwohner für eine Geschwindigkeitsreduzierung ausgesprochen hatten. „Bei so vielen Unterschriften können wir nicht Nein sagen“, erklärte Bürgermeister Christian Christiansen. „Aber dennoch müssen die Kinder von Haus aus zu einem verantwortungsvollen Handeln im Straßenverkehr erzogen werden. Denn passieren kann auch bei Tempo 30 etwas“. Damit ist die alternativ diskutierte Anschaffung eines mobilen Geschwindigkeitsmessgerätes nun komplett vom Tisch.

Anträge für die Einrichtung der 30er-Zonen werden jetzt zeitnah über das Amt bei der Verkehrsaufsicht des Kreises gestellt. „Ob und wann wir allerdings die Genehmigung zum Aufstellen der Schilder bekommen, kann man nicht sagen“, erklärte Christiansen.

Beraten wurde noch einmal der geplante Bau einer gemeindlichen Grillhütte, für die die Stiftung der VR-Bank 5.000 Euro bereitstellt. Abschließend konnte dieses Thema allerdings, wegen noch ausstehender Informationen, noch nicht behandelt werden.

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