Engagement : Einsatz zum Wohle der Gemeinde

Für Natur und Nachhaltigkeit setzen sich (v. links) Michael Drechsler (NBN), Thorsten Schulze (TSV), Jens Feddersen (NBN), Christen Hingst und Bürgermeister Ralf Heßmann ein. Seniorenbeauftragter Manfred Wolff tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.
Für Natur und Nachhaltigkeit setzen sich (v. links) Michael Drechsler (NBN), Thorsten Schulze (TSV), Jens Feddersen (NBN), Christen Hingst und Bürgermeister Ralf Heßmann ein. Seniorenbeauftragter Manfred Wolff tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Hattstedts Bürgermeister Ralf Heßmann dankt engagierten Bürgern für ihre Arbeit. Der Seniorenbeauftragte sowie der Wehrführer treten zurück.

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22. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Bürgermeister Ralf Heßmann nutzte die jüngste und zugleich letzte Sitzung der Gemeindevertretung Hattstedts in diesem Jahr, um einigen Engagierten zu danken. Sein Dank galt unter anderem Christen Hingst, der das Leitbild zum Naturraum Schobüller Berg/Wittland mit initiiert hatte. „Du bist voller Euphorie und Interesse dabei. Danke für deine Arbeit – wir sind überall rumgefahren in Ostholstein und Angeln – zum Wohle der Gemeinde“, sagte der Gemeinde-Chef.

Anschließend verteilte Heßmann noch einmal symbolisch das Leitbild an die beteiligten Anwesenden. So waren Franz Brinkmann vom Kreis, Thorsten Schulze (TSV Hattstedt) sowie Jens Feddersen und Michael Drechsler vom Naturschutzverein Naturengagement Bürgerwindparks Nordfriesland (NBN) geladen. Mit dem Leitbild wollen sich Kommune, TSV und NBN verpflichten, das Konzept weiterhin umzusetzen. Bereits Ende September hatten Schulze (TSV), Feddersen (NBN) und der Gemeinde-Chef das Leitbild unterschrieben.

Was steckt hinter dem Konzept? Der Sportplatz des TSV Hattstedt liegt „in einem reizvollen Landschaftsschutzgebiet“, heißt es im Leitbild. Als die Sportanlage erweitert wurde, sei auch die Bereitschaft gewachsen, sich vermehrt für die Natur einzusetzen. Der TSV, der NBN und die Gemeinde Hattstedt starteten das Projekt „Natur und Sport“ im Sinne der Nachhaltigkeit. Das zentrale Anliegen sei, die umliegenden Flächen zu schützen, zu pflegen, zu bewahren und umweltpädagogisch aufzuarbeiten sowie jedem zugänglich zu machen.

„Wir haben die Umwelt und Partner mitgenommen. Das Landschaftsschutzgebiet Schobüller Berg/Wittland ist einzigartig. Wir wollen hier eine Synopse schaffen, wo Umwelt und Sport vereint werden können“, sagte der Bürgermeister.

Anlieger und Grundschullehrer, Christen Hingst, der mit am Projekt arbeitete, erklärte in ein paar Sätzen den Grundgedanken des Leitbildes: „Die Sportler haben tolle Eigenschaften wie Fairness und Ausdauer. Diese braucht man auch in der Umwelt.“ Die Natur sei nicht nur der grüne Hintergrund, sondern man setze sich dafür ein. „Mir macht es Spaß zu beobachten, wie es aus dem Dialog heraus ständig weiterwächst.“ Es stecke so viel Harmonie in der Arbeit. Er hoffe, dass es so weitergeht, so Hingst.

„Wir haben eine wunderbare Sportstätte. Hinzu kommt die Einbindung in diesen tollen Raum. Nicht umsonst ist vor etwa 20 Jahren ein Teil des Schobüller Berges Landschaftsschutzgebiet geworden“, merkte Franz Brambrink, Leiter des Fachdienstes Umwelt beim Kreis Nordfriesland, an und beglückwünschte die Verantwortlichen zum Leitbild.

Der Bürgermeister bedankte sich zudem bei Manfred Wolff für sein Engagement als Seniorenbeauftragter. Vor sieben Jahren hatte dieser mit seiner Arbeit angefangen. „Du bist das Musterstück gewesen, als wir hier die Seniorenarbeit beginnen wollten. Du hast dich stark engagiert und warst in den Seniorenbeiräten im Kreis und in der Stadt überall tätig. Du bist leider ein bisschen gehandicapt durch deine Erkrankung“, sagte Heßmann und zitierte Wolff nach Absprache: „Ich komme jetzt in eine schwierige Situation, wo mir jedes Reden und jedes Rennen nicht mehr gut tut. Deswegen werde ich mein Amt als Seniorenbeauftragter zum 1. Januar 2018 niederlegen.“

Auch Gemeindewehrführer Gunnar Neumann wurde verabschiedet. Ab dem kommenden Jahr zieht es ihn beruflich nach Hamburg. Er gab den Gemeindevertretern einen letzten Bericht: „In den Zahlen sehen wir gut aus. Den Feuerwehrbedarfsplan erfüllen wir seit langem wieder.“ Die Gemeindevertreter und der Bürgermeister machten es der Feuerwehr aber auch leicht, diesen auf diesem Sachstand zu halten.

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