zur Navigation springen

Ferienwoche in Mildstedt : Eine Woche für alle Generationen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Ferienwoche der Arbeiterwohlfahrt Mildstedt feiert in diesem Jahr ihre 30. Ausgabe. Viele Ehemalige sind heute als Helfer dabei. Zum Programm zählen auch ein Besuch des Tierparks Hagenbeck sowie die Spaßolympiade.

Mit der Sonne um die Wette: Absolute Topstimmung bei den Awo-Ferientagen in Mildstedt. Und das Schönste: Dieses Mal wird sogar noch etwas größer gefeiert, denn diese Einrichtung, die regelmäßig in der vierten Ferienwoche stattfindet, kann mit ihrer 30. Ausgabe ein Jubiläum feiern. Vor Ort toben, juchzen, quietschen und jubeln 100 teilnehmende Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren.

Viel zu schnell ging der „Kennenlerntag“ am Montag vorbei. Die ersten Spiele machten hungrig und durstig – und große Mengen an Waffeln und kalten Getränken wurden verteilt. Der Dienstag stand ganz im Zeichen der von Uwe Schoppe und Team vorbereiteten Spaßolympiade. Eine große Helferschar sorgt liebevoll dafür, dass auch der Mittwoch (12. August), der alle mit Reisebussen in den Tierpark Hagenbeck in Hamburg führt, dort ebenfalls das pure Vergnügen wird. Der Tag steht traditionell im Zeichen des „Ausflugs rund ums Dorf“ - mit einem Besuch bei Bürgermeister Bernd Heiber. Der hat sich bereits einige Male vor Ort davon überzeugt, welch’ gute Stimmung auf dem Feriengelände herrscht. Und am Donnerstag (13. August) kommt auch der Boßelvereins-Vorsitzende Udo Ketels vorbei und demonstriert, welchen Spaß diese Sportart bereiten kann. Auch der aufgebaute G-Kart-Parcours wird viele junge Freunde finden. „Im Zeichen hohen Besuches“ steht der Awo-Familientag am Freitag (14. August), der jedes Mal von mehreren hundert Mildstedtern wahrgenommen wird. Dabei dürfte es dieses Mal noch voller werden, denn Sozialministerin Kristin Alheit und Landrat Dieter Harrsen haben ihr Kommen fest zugesagt. Und der Tag ist zusätzlich „gespickt“ mit vielen Darbietungen: So wird es den Awo-Tanz geben, bei dem sich die Ministerin einreihen soll, und für die Talentshow wird schon eifrig geprobt. Der Freitag dürfte zudem eine ziemlich lange Nacht bescheren, denn vorgesehen sind Lagerfeuer-Romantik mit Musik und eine Nachtwanderung. Und wie im Fluge vergehen werden dann auch die Stunden am Sonnabend, die diese Woche schließen.

Zurückgeblickt: Die „Kinder“ der vom damaligen Ehrenvorsitzenden und seinerzeitigen Bürgermeister Johannes Henkens ins Leben gerufenen ersten Awo-Ferienwoche sind heute längst erwachsen und im Schnitt so um die 40 Jahre alt. Einge von ihnen sind stets als Betreuer dabei – und natürlich viele ihrer Kinder. Organisations- und Vorstandsmitglied Harald Knopp betrachtet dies mit großer Freude: „Unsere Juwele sind unsere Betreuer – besonders unsere 27 jugendlichen Betreuer im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Etliche von ihnen haben Erholungs- oder Sonderurlaub genommen, um hier mitzumachen.“ „Kinder sind unsere Zukunft“, sagt auch der Vorsitzende Hans-Peter Henkens. Er und die gesamte Helferschar tragen diesen mit einem Herz versehenen Aufdruck auf ihren türkisfarbenen T-Shirts. „Eine runde Sache“, sagt Henkens. „Diese Veranstaltung ist generationenübergreifend.“

Stolz darf er auch darauf sein: Bereits seit Jahrzehnten ist der Awo-Ortsverein Mildstedt der größte in Deutschland – gemessen an der Einwohnerzahl (882 Mitglieder bei knapp 4000 Einwohnern). Und: Schleswig-Holsteins Awo-Landesvorsitzender Wolfgang Baasch hat die Ferienwoche wiederholt als die landesweit größte Ferienaktion gewürdigt. Keine Schwierigkeiten sieht Harald Knopp darin, dass zeitgleich die Husumer Hafentage stattfinden und verrät augenzwinkernd: „Aber wir haben das bessere Programm.“

Mit Björn Oldenburg aus Schlagsdorf kommt ein echter Baumkletterer zur Ferienwoche. Und die Kinder dürfen auf einen 25 Meter hohen Baum hinaufklettern – im Vorwege selbstverständlich abgesichert. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Bernd Heiber vor Ort: „Diese Woche ist eine feste Institution in Mildstedt – und Höhepunkt.“ Fest überzeugt setzt Ehrenbürgermeister Johannes Henkens hinzu: „Diese Woche ist ein Gewinn für die Gemeinde.“ Insgesamt 17 Firmen haben mit Spenden dazu beigetragen, dass sie ein in jeder Hinsicht schönes Erlebnis wird.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen