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Anerkennung für Helfer : Eine Leistungsschau des Ehrenamts

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der dritte Blaulichttag auf dem Husumer Markplatz war für die zahlreichen Besucher spannend und informativ. Viele Organisationen hoffen, Nachwuchs zu gewinnen.

„Hier präsentieren sich alle Organisationen, die in Husum ansässig und mit Blaulicht unterwegs sind“, sagte Peter Post zum Auftakt einer Veranstaltung auf dem Marktplatz, die bezeichnenderweise unter dem Titel „Blaulichttag“ firmiert. Beim stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Husum liefen nach 2006 und 2010 nun schon zum dritten Mal sämtliche Fäden zusammen, die eine Großveranstaltung wie diese erst möglich machen. Neben der Feuerwehr präsentierten der Rettungsdienst, die Bundeswehr, die DLRG, das DRK, die Polizei, die Malteser, das THW, die Bundespolizei sowie der Zoll ihre Einsatzmittel. Zusammen waren rund um den Tine-Brunnen rund 150 Einsatzkräfte aktiv.

„Wir möchten der Bevölkerung nahebringen, dass wir an 365 Tagen für sie da sind“, erläuterte Peter Post. „Während es bei den hauptamtlich Tätigen in erster Linie um die Nachwuchsgewinnung geht, wollen wir Ehrenamtler deutlich machen, was wir in der Freizeit und ohne Bezahlung für die Sicherheit tun“, sagte er weiter und zog eine positive Bilanz: „Das Wetter war zum Blaulichttag ebenso klasse wie die Stimmung. Wir sind mit dem Verlauf sehr zufrieden.“

Lars Christophersen, stellvertretender Kreis-Bereitschaftsleiter des DRK, freute sich ebenfalls über die große Resonanz. „Besonders interessiert waren die Besucher an unserem Sanitäts-Gerätewagen, in dem eine mobile Klinik untergebracht ist, aber auch sehr an den anderen Fahrzeugen des DRK-Fuhrparks, der seit 2006 komplett erneuert wurde.“

Dr. Martin Neumann von der Bundeswehr hatte schon überlegt, einen „Tag der Uniform“ ins Leben zu rufen. „Aber dazu kam es nicht. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun erstmals bei diesem Blaulichttag zeigen können, was wir alles zu bieten haben“. Für die Polizei war Michael Hoffmann mit seinen Kollegen sowie einem Streifenwagen, einem Motorrad und einem Zivilfahrzeug vor Ort. „Ich bin mehr als zufrieden. Wir haben viele unbeschwerte Gespräche geführt und Fragen beantwortet, für die man in einem Einsatz weder die Zeit noch die Muße hat.“

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