zur Navigation springen

Acht Seiten über Friedrich Paulsen : Eine Info-Tafel zum Blättern

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Über das Leben und Wirken von Friedrich Paulsen informiert ein Buch mit Metall-Seiten. Es ergänzt das Denkmal im Ortskern. Auf acht Seiten können Besucher in Langenhorn das Wichtigste über das Leben und Wirken des großen Sohns der Gemeinde erfahren.

Pünktlich am ersten Jahrestag der Denkmal-Einweihung zu Ehren von Friedrich Paulsen enthüllte Olde Oldsen, Sprecher der Langenhorner Arbeitsgruppe „Friedrich-Paulsen-Freunde“, ein Info-Buch zum Blättern. Auf acht bebilderten Seiten aus Metall gibt es Aufschluss über Leben und Werk des großen Sohnes der Gemeinde. Es wurde gegenüber der St. Laurentius-Kirche aufgestellt. Von den Lebensdaten über Kindheit und Jugend in Langenhorn, der Laufbahn vom Studenten zum Professor, bis hin zu seinem Wirken, ist alles in Kurzform dargestellt.

„Der Kopf muss auch in die Köpfe der Langenhorner und ihrer Gäste“ – das hatten sich die sieben in der Arbeitsgruppe tätigen Ehrenamtler im Friesenverein Langenhorn bereits vor einem Jahr gesagt, als das Denkmal aufgestellt wurde. Was fehlte, waren Informationen über den 1846 im Ort geborenen Bauernsohn, der als „Vater“ der Schulreformen des 20. Jahrhunderts und um 1900 als einer der bekanntesten Gelehrten Deutschlands galt.

Unermüdlich warben die Freiwilligen bei Privatleuten und Unternehmern für ihr Vorhaben Gelder ein und siehe da: Relativ rasch konnten sie es in die Tat umsetzen. Die Namen der Spender sind auf der Seite „Ein Denkmal entsteht“ verewigt worden.

Die Idee zu der etwas anderen Info-Tafel in Form eines Buches hatte AG-Mitglied Christian Sönksen. Die Herstellung der Seiten aus Metall erfolgte durch Mitarbeiter des Husumer Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerkes. Die Gemeinde Langenhorn spendierte die Stele aus Granit, Steinmetzmeister Ernst Volquardsen sorgte für fachgerechte Bearbeitung und Aufstellung, Dr. Konrad Grunsky, Mitglied der Arbeitsgruppe, für Bilder und Texte. Die Fotos kamen aus dem Nachlass Friedrich Paulsens und wurden von Professor Dr. Thomas Steensen, Direktor des Nordfriisk Instituut in Bredstedt, zur Verfügung gestellt.

„Ich habe allen Ehrenamtlern und Sponsoren zu danken. Ihr habt Langenhorn ein Stückchen attraktiver gemacht. Ich wünsche mir, dass sich viele Menschen über Friedrich Paulsen informieren“, sagte Bürgermeister Horst Petersen. Er versprach, dass die Gemeinde dafür aufkommen werde, wenn etwas ersetzt werden muss. Die Info-Seiten zum Denkmal sind auch via Internet abrufbar: www.langenhorn.de.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen