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60 Aussteller haben zugesagt : Eine ganze Region präsentiert sich

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mehr als 60 Aussteller haben ihr Kommen zum zehnten Regionaltag am 1. Mai in Friedrichstadt zugesagt. Geboten wird neben Informationen auch jede Menge Unterhaltung. Das Landestheater zeigt Auszüge aus „Untergang der Titanic“.

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erstellt am 23.Apr.2014 | 17:00 Uhr

„Wi seen uns in Fristadt“ lautet das Motto des Regionaltags, der am Donnerstag, 1. Mai, zum zehnten Mal auf dem historischen Marktplatz in Friedrichstadt stattfindet. Die beiden Aktiv-Regionen Eider-Treene-Sorge und Südliches Nordfriesland wollen einen Tag lang nicht nur sich selbst, sondern vor allem die von ihnen angeschobenen Projekte und die Regionen präsentieren. Dazu haben sie mehr als 60 Aussteller eingeladen, die von 10 bis 17 Uhr typische Produkte aus Eiderstedt, Stapelholm und dem Binnenland anbieten und natürlich auch für viel Unterhaltung sorgen wollen.

Die Bühne auf dem Steinernen Markt beherrscht Carsten Rauterberg vom NDR nach der traditionellen Andacht zur Eröffnung und dem anschließenden Marktrundgang als Moderator. Dort wird ein bunter Reigen an Unterhaltung angeboten. Angefangen beim Landestheater Schleswig-Holstein: Gezeigt werden Auszüge aus „Der Untergang der Titanic“. Bis vor wenigen Jahren verfügte das Theater im ehemaligen Ausflugslokal Großer Garten noch über eine eigene Spielstätte in Friedrichstadt, jetzt müssen die Theaterfreunde aus dem Holländerstädtchen zu den Vorstellungen nach Husum in das Husumhus fahren. Doch Friedrichstadt ist nach wie vor Gesellschafter des Landestheaters, so dass sich die Akteure darauf freuen, wieder einmal in dem kleinen Städtchen auftreten zu können. Weiter demonstrieren Kindertanzgruppen aus Husum und Lunden ihr Können, und die Bigband der Theodor-Storm-Schule Husum bietet ein Soul-Programm unter Leitung von Jan Hahn mit Schülern der Jahrgänge neun bis elf. Zu den Höhepunkten dürfte auch der Auftritt von Gerrit Hoss gehören. Der Sänger, der gerade sein zweites Album veröffentlicht hat, trägt hoch- und plattdeutsche Lieder vor. Abgerundet wird das Bühnenprogramm mit der Könschnack-Runde. Daran nehmen nicht nur Vertreter der verschiedenen Aussteller und Projekte teil, auch die Mitglieder der Aktiv-Regionen stellen ihre Arbeit vor.

Auf dem Grünen Markt wollen Vereine, Verbände und Projektträger informieren. Kunsthandwerker und regionale Betriebe bieten untern anderem Töpferwaren und Keramik, Schmuck, Kuscheltiere und Gartendekorationen an. Besucher des Regionaltags, die Freude an alten Fahrzeugen haben, werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen, den die Oldtimerfreunde rund um den Glockenberg rücken wieder mit einer ganzen Armada von alten landwirtschaftlichen Gefährten an. Und wenn der Lanz-Bulldog mit seinem Einzylinder läuft, dann vibrieren die Pflastersteine. Der Mädchentreff Flotte Lotten aus Ostenfeld bietet zudem wieder das beliebte Kinderschminken an. Ein besonderer Höhepunkt dürften die Vorführungen des Steinzeitparks Dithmarschen sein. „Die wollten absolut keinen Strom an ihrem Stand“, hieß es während der Präsentation des Programms im Friedrichstädter Rathaus.

Natürlich werden auch wieder regionale Köstlichkeiten angeboten. Auf dem Steinernen Markt ist dazu unter anderem ein Zelt errichtet. Zudem bietet der Offene Kanal dort Medienexperimente an, und der Sozialverband Deutschland, Kreisverband Nordfriesland, will einen Rollstuhlparcours aufbauen. Dort kann jeder Besucher einmal testen, wie es ist, in einem Rollstuhl sitzend, tägliche Hindernisse meistern zu müssen. Der Regionaltag in Friedrichstadt findet am 1. Mai zum zehnten Mal statt. Die letzten drei Mal im zweijährigen Rhythmus, vorher immer jährlich. Mittlerweile gibt es auch eine Zusammenarbeit mit dem Markt in Süderstapel. „Wir finden es schön, wenn es mehrere Veranstaltungen an diesem Tag in der Region gibt. Wir nehmen uns ja nicht gegenseitig die Besucher weg, wir befruchten uns quasi“, sagte Karsten Jasper, Geschäftsführer der Eider-Treene-Sorge GmbH. Schließlich sei der Regionaltag entstanden, weil Anfang Mai zwar schon viele Touristen in der Region unterwegs gewesen seien, aber kaum Programm angeboten worden waren, so der Geschäftsführer mit Blick auf die Anfänge des Regionaltags.

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