zur Navigation springen

Fünf Jahre NCC : Eine Event-Schmiede voller Vielfalt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Grund zum Feiern im Nordsee-Congress-Centrum: Das Husumer Messe-Team stemmt mittlerweile rund 200 Veranstaltungen im Jahr.

von
erstellt am 27.Jun.2015 | 14:00 Uhr

Auf dem Tisch zwischen den schwarzen Ledersesseln steht ein Strauß künstlicher Blumen. Das Gebinde hat es wahrlich in sich. Ein Zauberstab der Hexe Bibi Blocksberg steckt zum Beispiel drin. Auch ein Zirkuslöwe, eine glitzernde Discokugel und ein kleiner Spielzeug-Traktor. All das – und noch viel mehr – ist schmückendes Beiwerk mit Symbolkraft. Insignien der Vielseitigkeit. Spiegelbild eines Programm-Angebots, dessen große Bandbreite das Nordsee-Congress-Centrum (NCC) in Husum zu dem gemacht hat, was es in den ersten fünf Jahren geworden ist: ein etabliertes Veranstaltungszentrum, das aus der Region schon lange nicht mehr wegzudenken ist und ihr nicht nur jede Menge Renommee und Wertschöpfung verschafft, sondern Nordfriesland oft genug auch Großstadtflair verleiht. Von der Windmesse bis zum Hochzeitsball, von Flohmärkten bis zu Fachkongressen oder Jahrestagungen, von Rockkonzerten über Opern bis hin zu Theater und Lesungen – am Stadtrand von Husum ist alles möglich.

Fünf Jahre NCC: Das ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte, sondern für Peter Becker, dem Geschäftsführer der Messe Husum, auch ein Grund, mit seinem engagierten Team – Sabine Hoischen, Barbara Zillig, Claudia Brinz und Hannah Jeuter – eine kleine Geburtstagsparty zu schmeißen. Neben dem eingangs erwähnten Blumenstrauß darf da natürlich auch nicht die obligatorische Torte fehlen. Doch bevor die fünf Kerzen darauf ausgeblasen werden und das süße Stück auf die Kuchenteller kommt, kramen alle zur Feier des Tages noch einmal in ihrer Erinnerung. Und – Geschäft ist schließlich Geschäft – die Highlights des zweiten Halbjahres aus dem druckfrisch vorliegenden Veranstaltungskalender werden bei dieser Gelegenheit gleich mit vorgestellt. Sie reichen vom Husumer Schafmarkt, dem bundesweit größten Viehauftrieb (19. bis 22. August), über die plattdeutsche Kinderstunde zum Mitmachen unter dem Motto „Versöök dat mol!“ (7. September) und die vom Hamburger Kiez importierte Schmidt Show (7. November) bis hin zum Ballett „Der Nussknacker“ (2. Dezember). Der absolute Schwerpunkt liegt natürlich auf der turnusmäßig vom 15. bis 18. September anstehenden Husum Wind – laut Becker 2015 die mit mehr als 600 Ausstellern auf über 25.000 Quadratmetern „größte Windenergie-Messe der Welt auf dem deutschsprachigen Markt“. Im 26. Jahr, so verspricht der Messe-Chef, „werden alle Besucher auf dem Gelände parken können“. Man plane mit 20.000 Gästen. Er, Becker, sei gespannt und freue sich, „dass wir nach drei Jahren wieder eine Windmesse haben“.

Apropos Husum(er) Wind: Der pustete vor rund sechs Jahren auf der Baustelle im Ortsteil Kielsburg das Redemanuskript von Jörn Biel regelrecht weg, wie Becker schmunzelnd zurückblickt. Entsprechend kurz sei die Ansprache des damaligen Wirtschaftsministers des Landes, gerade mal ein paar Tage im Amt, bei der Grundsteinlegung ausgefallen. Überhaupt: „Es war sehr amüsant, die Erinnerungen gemeinsam zusammenzutragen“, findet Sabine Hoischen. Spricht’s und blättert in einem eigens angelegten Fotoalbum mit Schnappschüssen aus der fünfjährigen NCC-Geschichte. „Die mögliche Vielfalt macht das Ganze so spannend und großartig“, schwärmt die Veranstaltungsleiterin und zeigt unter anderem Bilder von Laufstegen, die Paris und Mailand in Husum vereinten, oder dem orientalischen Feuerspucker, der im Foyer den Brandschutz auf eine harte Probe gestellt habe.

Die Auslastung liegt Becker zufolge mittlerweile bei rund 200 Veranstaltungen im Jahr. Und laut Hoischen nimmt das Team bereits Buchungen bis 2018/2019 entgegen. An den Wochenenden des kommenden Halbjahres gehe gar nichts mehr. „Uns ist wichtig, dass der Veranstalter genau das umsetzen kann, was er sich vorstellt. Daran arbeiten wir alle mit Herzblut.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen