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Wichtige Sauerstoffproduzenten : Eine ausgezeichnete Eiche

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Traubeneiche ist „Baum des Jahres“ und schmückt nun das Gelände der Feuerwehr in Hattstedt. Dort wurde auch der internationale Baum-Gedenktag mit einer Veranstaltung des nordfriesischen Kreisverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald feierlich begangen.

Die Traubeneiche ist als heimische Laubbaumart zum „Baum des Jahres 2014“ auserkoren worden. In einer feierlichen Zeremonie wurde deshalb am Wochenende ein junges und schönes Exemplar auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr in Hattstedt von Bürgermeister Ralf Heßmann und dem nordfriesischen Kreisvorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Hans-Jürgen Mewes, eingepflanzt.

„Der ‚Tag des Baumes‘ wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen und ein Jahr später in Deutschland erstmals am 25. April 1952 begangen“, erläuterte Mewes. Dieser Tag solle die Bedeutung des Waldes und der Bäume für Mensch und Tier bewusst machen. „Mit dieser Pflanzaktion können wir ein deutliches Signal setzen.“ Vom Wohnzimmerschrank bis zur täglichen Zeitung – Produkte aus dem Holz von Bäumen seien überall zu entdecken. Mewes: „Am liebsten ist uns aber der lebende Baum.“ Schließlich seien Bäume ausgezeichnete Sauerstoffproduzenten. Die grünen Blätter verwandelten Kohlendioxid in Sauerstoff. So könne beispielsweise eine Buche eine Tonne Luft im Jahr „entgiften“.

Bürgermeister Heßmann erinnerte daran, dass der Ursprung des Baum-Gedenktages weit zurückreicht. „Die Idee eines ‚Arbor Day‘ stammt aus dem nordamerikanischen Bundesstaat Nebraska.“ In Amerika geht der „Tag des Baumes“ auf den Journalisten Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska die „Arbor-Day-Resolution“, die binnen 20 Jahren in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Heßmann: „Von der schmuckvollen Frühjahrsbelaubung und der majestätisch wirkenden Sommerkrone bis hin zur filigranen Herbst- und Winterkrone ist jeder Baum ein wahres Wunder.“ Nordfrieslands stellvertretende Kreispräsidentin, Margarete Ehler, hatte in ihrer Begrüßung darauf hingewiesen, dass Bäume auch für Feste eine Bedeutung haben. Sie nannte als Beispiel den Maibaum. „Und da ist noch der Weihnachtsbaum, der zum Fest der Freude und der Liebe gehört.“

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