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Vom Aquarium bis zum Naturfilm : Einblicke in die Unterwasserwelt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit zahlreichen Aktionen für Besucher feiert das Nationalpark-Haus in St. Peter-Ording am Mittwoch, 21. Mai, seinen ersten Geburtstag. 17 Spielstationen und einiges mehr sind auf der 200 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche gleich neben der Dünen-Therme untergebracht.

Vor knapp einem Jahr öffnete das Nationalpark-Haus St. Peter-Ording seine Pforten – direkt im Bad, direkt im Eingangsbereich der beliebten Dünen-Therme und ganz nah dran am Besucher. Doch so einfach ist die Rechnung nicht. Einrichtungsleiterin Sabine Gettner weiß aus ihrer Erfahrung der zurückliegenden Monate, dass es gar nicht so leicht ist, die Thermen-Besucher abzufischen. „Nach dem Aufenthalt im Bad wollen die meisten Gäste nach Hause“, sagt die Biologin. Sie hat sich deshalb eine besondere Aktion einfallen lassen, um von den Besucherscharen zu profitieren: Besucher der Therme erhalten dort einen Rabatt-Coupon und zahlen im Nationalpark-Haus nur den halben Eintrittspreis.

Apropos Eintrittspreis: Nicht wenige Interessierte werden dadurch abgeschreckt. Und das, obwohl den Besuchern jede Menge Informationen, Aktionen und Abwechslung geboten werden. „Allein unser Kinoprogramm ist eine Stunde lang“, betont Sabine Gettner. Vier Filme aus dem Weltnaturerbe Wattenmeer zeigt das Nationalpark-Kino – zwei davon sind exklusiv für die St. Peteraner Einrichtung gedreht und mit 30.000 Euro gefördert worden. Hinzu kommen 17 Spielstationen, die sich mit Sand, Wasser und Wind befassen, sowie elf Aquarien, in denen sich Barsche, Einsiedlerkrebse, Stichlinge und andere Meeresbewohner aufhalten. Auch einen Hummer können die Besucher im Felswatt bestaunen. An den meisten Stationen befinden sich Prototypen, die eigens für die knapp 200 Quadratmeter große Ausstellung gebaut wurden. Ob Salzwasser-Schmeckstation, Windstärken-Messung oder der Computer, der bei der Bestimmung von Strandfunden hilft. Erfolgreich ist auch die Audio-Station. Dort erzählen Zeitzeugen von ihren Erlebnissen der 1962er-Sturmflut.

Von Ende Mai bis Silvester zählten Sabine Gettner und ihr Team rund 2500 Besucher – in diesem Jahr sind es bis April schon mehr als 500 gewesen. „Wir sind auf einem guten Weg und werden unsere Ausstellung kontinuierlich erweitern“, sagt Sabine Gettner. „Aber dafür müssen wir erst weitere Gelder einwerben“, so die Umweltpädagogin. Zwei gemütliche Sofas und eine Mal-Ecke werden demnächst die Schau ergänzen. Auch eine Fühl-Station ist vorgesehen.

Doch am Mittwoch, 21. Mai, wird erst einmal der erste „Geburtstag“ gefeiert – von 10 bis 18 Uhr mit zahlreichen Überraschungen für die Besucher.

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erstellt am 20.Mai.2014 | 07:00 Uhr

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