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Spannende Zeitzeugenberichte : Einblick ins Leben von Eiderstedtern

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bewohner der Nordseehalbinsel erzählen bis Ende Oktober Geschichten, Erinnerungen und Historisches. Karten gibt es in diesem Jahr nur an der Abendkasse der Veranstaltungsorte.

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erstellt am 17.Sep.2014 | 09:30 Uhr

Auch in diesem Jahr dürfen sich Eiderstedter und Urlauber auf Lesungen, Erzählungen und Geschichten vom Leben auf Eiderstedt freuen. Seit 2013 gewähren die Bewohner der Nordseehalbinsel von Mitte September bis Ende Oktober einen ganz besonderen Einblick in ihr Leben auf Eiderstedt.

Mit „Erzähl mir was – auf Eiderstedt“ ist eine Veranstaltungsreihe entstanden, die schmunzeln, staunen und auch wehmütig werden lässt. An ganz besonderen Orten geben die Nordlichter wahre und ganz persönliche Geschichten, Erinnerungen und Historisches zum Besten. Auch diesmal möchten wir die Organisatoren ab Freitag (19.) dazu einladen, den absolut einzigartigen Erzählungen und Lesungen beizuwohnen.

Karten gibt es in diesem Jahr nur an der Abendkasse der Veranstaltungsorte. Da manche Aufführungen nur eine begrenzte Anzahl an Gästen zulassen, empfiehlt es sich rechtzeitig anzureisen. Informationen über das jeweilige Programm und Eintrittspreise gibt es bei der Tourismuszentrale in Garding unter Telefon: 04862/469 oder www.tz-eiderstedt.de/veranstaltungen.

Los geht es ab 18 Uhr mit der Geschichte „Vom Leben hinterm Deich“ bei Dircksen Marwig in der Norderheverkoogstraße 21 in Osterhever. Denn vom echten und wirklichen Leben hinter dem Deich wissen an diesem Abend die Koogskinder und Eingeheirateten zu berichten. Bei Snacks und Getränken entführt der Tourismusverein Osterhever in die Zeiten der Eindeichung und Besiedlung des Norderheverkooges. Die Besucher können den spannenden Zeitzeugenberichten von Dircksen Marwig und Johannes Heldt Clausen „bi Dircksen im Koog“ auf seinem, von Eiderstedtern liebevoll genannten Horridoplatz lauschen.

Zusammen mit dem Eiderstedter Forum geht es kreativ und kritisch am Montag (22.) ab 19 Uhr im Gemeindehaus St. Christian am Marktplatz in Garding weiter: Andreas Falkenhagen, Büchereileiter der Gemeindebücherei St. Peter-Ording liest aus John Kotters Bestseller „Das Pinguin-Prinzip“. Es zeigt, wie auch wir durch Veränderungen und entschlossenes Handeln Eiderstedts Zukunft sichern können.

Am Sonnabend (27.) ab 20 Uhr wird es fast schon legendär. Denn der Poet aus dem Kuhstall gibt sich wieder die Ehre und erzählt in seiner typischen trockenen Art neue skurile Geschichten über den Wahnsinn des Landlebens. Wieder typisch originell im Stall der Friesischen Schafskäserei in Tetenbüll bei Käsebrot und mehr. Kurios wird es am 4. Oktober, wenn Bernd G. List im „Möbel und Mehr“ in Tönning aus seinem neuesten Thriller: „Der Mann, der seine Erinnerungen verkaufte“ liest. Diese Lesung in authentischer Atmosphäre wird von der Stadtbücherei Tönning zusammen mit dem Fremndenverkehrsverein Tönning auf die Beine gestellt.

Weitere Veranstaltungen sind unter anderem jeweils sonnabends am 11. Oktober mit der Haubarg Saga im Osterkoogsdeich 15 in Tetenbüll ab 20 Uhr. Eintritt ist frei. Die Haubarg-Geschichten am 19. Oktober ab 10 Uhr erinnern an das Leben auf einem Haubarg vor 50 bis 100 Jahren. Heiter-besinnliche und ernste Geschichten, vorgetragen vom Tetenbüller Kröger Hans-Jakob Claußen in der Loo des historischen Haubargs Trindamm, einem der schönsten erhaltenen und bewohnten Haubarge in Eiderstedt. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Der Organisator ist der Tourismusverein Tetenbüll in der Gaststätte Wilhelm Andresen in Katingsiel.

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