Haus am Park : Ein Zuhause auf Zeit

Das „Haus am Park“ mit Leiterin Catrin Lenius.
Foto:
Das „Haus am Park“ mit Leiterin Catrin Lenius.

Die umfangreichen Renovierungsarbeiten in der betreuten Wohneinrichtung des Diakonischen Werkes Husum für junge Menschen sind beendet.

shz.de von
08. Juli 2015, 07:00 Uhr

Es sei eine „Punktlandung“ und obendrein eine „angenehme Zusammenarbeit mit allen Beteiligten“ gewesen, hob Volker Schümann, Geschäftsführer der gemeinnützigen Diakonischen Werk Husum GmbH, hervor. „Jetzt ist das betreute Jugend-Wohnen im Haus am Park so geworden, dass sich Jugendliche und junge Erwachsenen wohlfühlen können“, sagte er anlässlich einer kleinen Einweihungsfeier in den neu gestalteten Räumlichkeiten. Die Einrichtung sei in das Diakonische Werk eingebettet und weise jungen Menschen behutsam einen zuverlässigen Weg in die Eigenständigkeit.

Geschäftsführer Schümann überreichte einen großen „Schlüssel“ an Einrichtungsleiterin Catrin Lenius, bevor das obligatorische „rote Band“ durchschnitten wurde. Das würdigte Volker Schümann mit den Worten: „Alle haben an einem Strang gezogen.“

Der erste Spatenstich war im Februar 2014 erfolgt. Zeitweise waren es mehr als 40 Handwerker aus 18 verschiedenen Gewerken, die gemeinsam mit der Architektin Helga Mordhorst mehr als ein Jahr in die Umbaumaßnahmen eingebunden waren. „Jetzt sind die beiden Doppelhaushälften auch innerhalb des Gebäudes miteinander verbunden“, freute sich Catrin Lenius, die seit zwei Jahren die Chefin im Haus am Park ist.

Dort wird Platz für zwölf Jugendliche und junge Erwachsene geboten. Die Zimmer haben nun ein eigenes Bad – und alles ist hell, freundlich und zweckmäßig eingerichtet.

„Das Herzstück ist die große, gemütliche Gemeinschaftsküche, in der Platz für alle ist“, erläuterte Catrin Lenius und lobte die jungen Hausbewohner, die trotz der monatelangen Belästigung durch Baulärm, Staub und andere Unannehmlichkeiten „klaglos durchgehalten“ haben. „Ich habe noch nie so viel Staub und so viele Tapetenschichten übereinander gesehen.“

Die Leiterin dankte den Beteiligten, allen voran Helga Mordhorst, den Hausmeistern Jörg Stäwen und Andreas Krämer für ihre „Geduld und unendliche Energie“ sowie Daniel, einem engagierten Hausbewohner.

Eindringliche Worte fand Yvonne Krüger, Pastorin der Versöhnungskirche und Gast bei der Feier: „Wir sind glücklich, dass das Haus jetzt fertig ist. Dort können die jungen Menschen eine Zeit wohnen. Sie erfahren, was es bedeutet, ein eigenes Zuhause zu haben. Das Gelingen hängt nicht nur von uns Menschen ab, sondern liegt auch in Gottes Hand.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen