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Husumer Nachrichten

16. Dezember 2017 | 02:52 Uhr

Kommunalwahl : Ein Wahlbezirk wurde eingespart

vom

Kommunalwahl mit 14 statt 15 Direktkandidaten. 18 777 Husumer wählen ihre Stadtvertreter. 112 Wahlhelfer sorgen für die Abwicklung.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 08:06 Uhr

Husum | Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür: Am Sonntag, 26. Mai, sind alle Bürger ab 16 Jahren zur Stimmabgabe aufgerufen - 18 794 Bürger sind für die Kreistagswahl wahlberechtigt, 18 777 für die Wahl der Stadtvertretung. "Der Unterschied erklärt sich daher, dass ein Wähler für die Teilnahme an der Gemeindewahl mindestens sechs Wochen am Ort wohnen muss", sagt Robin Unger, der im Rathaus für die Vorbereitung und Abwicklung der Wahl zuständig ist. "Wer in diesem Zeitraum innerhalb des Kreises umgezogen ist und nun in Husum wohnt, darf nur den Kreistag wählen."

Das Stadtverordnetenkollegium wird nach dem Gesetz aus 27 Vertretern bestehen. "Rechnerisch sind aber bis zu 49 Sitze in der neuen Stadtvertretung möglich - durch die Überhangmandate, falls eine Partei alle Direktmandate gewinnen sollte", sagt Unger. Hier gibt es eine Änderung im Vergleich zur Kommunalwahl 2008: Künftig ziehen nur noch 14 statt wie bisher 15 Vertreter direkt in das Gremium ein. Die übrigen Mandate werden nach dem Listenwahlergebnis auf die Parteien verteilt. Dementsprechend gibt es auch nur noch 14 Wahlbezirke in Husum.

"Die Änderung begründet sich aus dem Gemeindekreiswahlgesetz" sagt Unger. Er bittet alle Wahlberechtigten, auf ihrer Benachrichtigungskarte nachzusehen, welches ihr zuständiges Wahllokal ist. Denn durch die Änderung der Anzahl der Direktmandate mussten alle Wahlbezirke neu zugeschnitten werden - und um weiterhin kurze Wege für den Wähler zu gewährleisten, gibt es vier neue Wahllokale (siehe auch Info-Kasten). So wurden für den Wahlbezirk 5 der DRK-Kindergarten in der Berliner Straße, für den Wahlbezirk 10 das Bonhoefferhaus im Bonhoefferweg und für den Wahlbezirk 13 der Evangelische Kindergarten in der Moltkestraße als Wahllokal eingerichtet. In der Theodor-Storm-Schule gibt es zwei Wahllokale für die Wahlbezirke 8 und 9. Die Wahllokale in der Volkshochschule (Theodor-Storm-Straße), der Diakonie (Stadtweg) und der Pestalozzischule (Trommelberg) sind dafür weggefallen. 112 Wahlhelfer - acht pro Wahllokal - sorgen für einen reibungslosen Ablauf und eine rasche Auszählung der Stimmen.

Die Wähler haben bei der Kommunalwahl zwei Stimmen. Eine Stimme für die Kreiswahl (rosafarbener Stimmzettel) und eine

für die Gemeindewahl (weißer Stimmzettel). Wahlberechtigte, die jetzt noch per Brief wählen wollen, können die Unterlagen heute bis 12 Uhr im Wahlbüro im Rathaus abholen. Bis 12 Uhr können auch Bürger, die am Wahltag verhindert sind, im Rathaus direkt wählen. Am Wahlsonntag direkt müssen die Wähler die Briefwahlunterlagen selbst zum Wahllokal bringen, denn am Sonnabend ist die letzte Postzustellung und um 12 Uhr wird der Briefkasten das letzte Mal geleert. "Der Bürger ist für seine Stimmabgabe selbst verantwortlich", sagt Unger. Bis gestern gab es schon 1236 Briefwähler.

Für die Wahl bietet die CDU von 10 bis 16 Uhr einen kostenlosen Fahrdienst an, um älteren und gehbehinderten Bürgern den für manche beschwerlichen Fußweg zum Wahllokal zu ersparen. Der Fahrdienst kann unter Telefon 04846/ 693400 bestellt werden.

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