Lammkönigin zu Gast : Ein Traumtag für Bredstedt

Lammkönigin Kerstin Carstensen verteilt Prospekte und schreibt Autogramme.
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Lammkönigin Kerstin Carstensen verteilt Prospekte und schreibt Autogramme.

Dank des guten Wetters und des Angebots kamen viele Besucher zum verkaufsoffenen Sonntags in die Innenstadt. Einen Glanzpunkt setzte Lammkönigin Kerstin Carstensen mit ihrem Auftritt.

shz.de von
16. Juni 2014, 16:00 Uhr

Mit Kaiserwetter verwöhnte Petrus nicht nur die neue Lammkönigin Kerstin Carstensen, sondern auch die Besucher des zweiten verkaufsoffenen Sonntags in diesem Jahr in Bredstedt. Die Veranstaltung stand auch im Zeichen der Nordfriesischen Lammtage. Nur gut gelaunte Gäste kamen in die kleine Stadt und nutzten den Tag, um stressfrei einzukaufen oder einfach nur Sonne satt beim Schlendern über den Flohmarkt zu genießen. Torsten Humfeldt hatte ihn mit seinem Team einmal mehr organisiert.

„Eine Lammkönigin sieht man nicht alle Tage“, meinte Urlaubsgast Katharina Menke aus Hamburg. Sie war fasziniert von der schönen Kleidung der Majestät und ihrem natürlichen Charme. Kerstin Carstensen wurde vom Fiede-Kay-Platz im offenen Wagen zur Bühne in der Osterstraße chauffiert. Die Akteure des Spielmannszuges Bredstedt liefen voran und sorgten für fetzige Klänge. Eine gute Figur machten auch als Begleitung die stellvertretende Kreispräsidentin Margarethe Ehler und Bürgermeister Knut Jessen. Grußworte gab es von allen Dreien. „Ich bin stolz darauf, was die Mitglieder des Gewerbevereins für die Stadt auf die Beine stellen“, sagte Jessen.

Während die Lammkönigin das Bad in der Menge genoss und viele Autogramme geben musste, legte Christoph Bachmann mit Gesang und Gitarre los. Er punktete mit Blues- und Cover-Songs aus seinem Programm „Saitenweise“. Richtig ab ging die Post vor dem Energie Kompetenz Centrum (ekc) mit der Husumer Jazz- und Blues-Band „Beatfactory“. Für die Lütten war auch gesorgt. Das Karussell war beliebter Treffpunkt. Christel Nissen zeigte vor dem Eine-Welt-Laden die alte Handwerkskunst des Spinnens. Trotz des guten Wetters war die Bilderausstellung in der VR-Bank „Lebenswerte Innenstadt in Bredstedt“ mit Arbeiten von Schülern der Gemeinschaftsschule gut besucht. Einige Interessierte warfen auch einen Blick in das kleine Museum der Ehrenamtler des Vereins für Bredstedter Geschichte und Stadtbildpflege in der Grundschule. Der Vorsitzende Karl-Heinz Dietzschold und sein Team beantworteten manche Frage zur Historie.

Geschäftsleute und Flohmarkthändler waren zufrieden mit dem Tag. „Es ist wichtig, sich zu präsentieren“, so Brigitte Nissen von „Elfenzauber“. „Klasse Rahmenprogramm, bestes Wetter, was wollen wir mehr“, so das Resümee des Bredstedters Werner Nicolaisen. Die Urlauberin aus Hamburg schwärmte von der Jazz-Musik. Ansonsten habe sie sich auch einige Leckereien gegönnt. Deplaziert fand sie die Bühne in der Osterstraße. Der Solokünstler, so ihre Kritik, habe wenig Zuhörer gehabt, weil sich das Hauptgeschehen auf dem Marktplatz und im westlichen Bereich der Osterstraße abspielte. Auf jeden Fall waren der Wunsch des Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins (HGV), Michael Thomsen, sowie von Johann Georg Carstensen (Stadtmarketing) nach vielen Gästen und tollem Wetter in Erfüllung gegangen. „Besser ging es nicht“, so Carstensen.





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