Serie: Neubaugebiete : Ein Traum aus Holz mitten im Grünen

Glücklich in Schwabstedt: Sarah Reineke und Malte Schefer.
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Glücklich in Schwabstedt: Sarah Reineke und Malte Schefer.

Vor einem halben Jahr bezogen Sarah Reineke und Malte Schefer ihr Eigenheim in Schwabstedt. Das junge Paar berichtet über seine Erfahrungen während der Bauzeit.

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22. Juni 2014, 08:00 Uhr

Der Weg zum Traumhaus führt über die Terrasse. So jedenfalls bei Sarah Reineke und Malte Schefer – und das sogar in zweierlei Hinsicht. Aber dazu später mehr.

Ende vergangenen Jahres bezogen die 28-jährige Bankfachwirtin und der 33-jährige IT-Systemadministrator ihre eigenen vier Wände im Neubaugebiet Rosenkoppel in Schwabstedt. Wer die jungen Leute kennt, weiß, dass sie das nicht alleine erledigten. Groß ist die Unterstützung von Freunden und Familie gewesen – vor, während und auch noch nach der Bauphase.

Ein Holzhaus hatte sich das Paar ausgesucht: im Bungalow-Stil, hell und lichtdurchflutet. Den Plan dafür hatten Sarah Reineke und Malte Schefer schon seit langer Zeit in der Schublade liegen. „Ursprünglich wollten wir in Ramstedt bauen“, sagt Malte Schefer, der in der Schwabstedter Nachbargemeinde aufgewachsen ist. „Aber leider konnte die Gemeinde dort kein Baugebiet ausweisen“, bedauert er.

Fündig wurden Sarah Reineke und Malte Schefer aber in der Gemeinde, in der sie bereits seit fünf Jahren wohnten – in Schwabstedt. Der Ort an der Treene hat zwei Neubaugebiete – in der Rosenkoppel fanden die jungen Leute letztlich das geeignete Grundstück für ihr Traumhaus. „Eine tolle Lage mit netter Nachbarschaft“, schwärmt Sarah Reineke.

Rund 1000 Quadratmeter Baugrund nennt das Paar jetzt sein Eigen. Darauf verwirklichten sich die beiden ihren großen Wunsch von den eigenen vier Wänden. Viel Grün und viel Sonne umgibt das Areal. „Wir grillen gerne und halten uns oft draußen auf“, sagt die junge Hausbesitzerin, die gemeinsam mit ihrem künftigen Ehemann vom ersten Spatenstich bis zum letzten Pinselstrich stets selbst mit Hand anlegte. „Das meiste haben wir in Eigenleistung gemacht“, so Malte Schefer. „Handwerkliches Talent wurde uns in die Wiege gelegt“, sagt der Bauherr, dessen Geschick und Können – wie er zugibt – mit den Herausforderungen und Aufgaben auf der Baustelle wuchsen.

Letztere standen zunächst nicht unter einem sonderlich günstigen Stern. Als nämlich Ende Juni vergangenen Jahres die ersten Holzbohlen des Bausatzes zusammengesteckt wurden, „regnete es Bindfäden“, erinnert sich Sarah Reineke. „Unsere Freunde, Familie und wir selbst waren klitschnass“, beschreibt sie den ersten Tag. „Aber es hat uns allen nichts ausgemacht.“ „Der Regen hörte erst auf, als wir das Dach drauf hatten und der Bau dicht war“, so Malte Schefer, der mittlerweile über diese faszinierende Wetterphase lachen kann.

Antik-weiß nennt sich der Farbton in dem der repräsentative Bau in der Rosenkoppel erstrahlt. Drei Mal musste die Fassade gestrichen werden. Alle fünf bis acht Jahre müsse dieses Prozedere wiederholt werden, zitiert Malte Schefer den Hersteller des Holzhauses. Eine Arbeit, die für das Paar keinen Umstand darstellt. „Das ist es uns wert“, sind sich die beiden einig.

Ein großer, offener Wohn- und Essbereich mit Küche dominiert den „Lebensbereich“, wie Malte Schefer die rechte Haushälfte nennt. Auf der anderen Seite befinden sich das Schlafzimmer, ein großes Familienbadezimmer sowie ein Büro- und ein Gästezimmer, die irgendwann zu Kinderzimmern umfunktioniert werden sollen.

Über bodentiefe Fensterelemente im hinteren Bereich ist die Terrasse zu erreichen. Und die ist so etwas wie der Schlüssel zum Traumhaus des Paares. Denn dort wartete nach getaner Arbeit stets ein Grill mit viel Fleisch und leckeren Würstchen auf die vielen Helfer. „Wir hatten eine wunderbare Bauzeit und viel Unterstützung“, denken Sarah Reineke und Malte Schefer gerne an das Jahr 2013 zurück.

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