Tönning : Ein Toter bei Unfall auf der B5

Ein Golf geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr.
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Ein Golf geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr.

Auf der B5 bei Tönning hat es am Sonntagabend heftig gekracht. Der Unfallverursacher ist seinen Verletzungen erlegen. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unfall verletzt.

shz.de von
15. Juni 2014, 20:27 Uhr

Tönning | Grauenvolle Bilder an der Unfallstelle Sonntagabend auf der B5 zwischen Tönning und Karolinenkoog im Kreis Nordfriesland: Kurz hinter der Eiderbrücke auf der Südseite waren gegen 17.30 Uhr zwei Autos frontal zusammengestoßen, ein drittes wurde touchiert. Zwei Männer waren dabei lebensgefährlich verletzt worden, eine Frau leicht. Einer der Männer – der 69-jährige Unfallfahrer – erlag nach Polizeiangaben im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der aus Richtung Norden kommende Golf mit nordfriesischem Kennzeichen in den Gegenverkehr und touchierte einen entgegenkommenden roten Mini aus dem Kreis Pinneberg. Bei der Kollision riss die linke Hinterachse des Minis ab. Das Fahrzeug schleuderte gegen einen Baum. Die Fahrerin wurde dabei verletzt. Danach prallte der Golf frontal in einen schwarzen Opel Zafira aus dem Kreis Stade. Die beiden Fahrer, die allein unterwegs waren, wurden lebensgefährlich verletzt in ihren Wagen eingeklemmt. Der Zafira-Fahrer konnte erst nach mehr als einer Stunde aus dem total verformten Fahrzeug befreit werden, das durch die Wucht der Kollision von der Straße geschleudert worden war. Die Feuerwehrleute mussten auf einer über einen sehr tiefen Graben gelegten selbstgebauten Brücke arbeiten. Das Autowrack wurde durch Seile gegen Umkippen gesichert.

Vier Feuerwehren aus Eiderstedt und Dithmarschen eilten mit neun Einsatzfahrzeugen und zwei Rettungsscheren an die Unfallstelle. Die Tönninger Wehr war zuerst da. Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort – darunter drei Notärzte – außerdem vier Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber und zeitweilig fünf Streifenwagen. Die Unfallstelle blieb mehr als drei Stunden vollgesperrt. Der starke Rückreiseverkehr wurde weiträumig umgeleitet. Es gab Staus.

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