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Idee des Jugendausschusses : Ein Tag nur für Mädchen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Haus der Jugend in Langenhorn startet im Februar ein neues Angebot für weibliche Besucher. Jungen haben dann keinen Zutritt. Die angehende Sozialpädagogin Jasmin Müller wird das Projekt betreuen.

Das Haus der Jugend hat montags geschlossen, aber nicht mehr lange. „Ich möchte eine Mädchengruppe gründen, die sich an diesem Tag wöchentlich trifft“, erzählt Jasmin Müller, die sich derzeit in einer sozialpädagogischen Ausbildung in Husum befindet. Ab Februar wird ihr Vorhaben umgesetzt. Grünes Licht dafür gab es vom Jugend- und Kulturausschuss. Der hatte im Grunde genommen auch die Idee dazu und suchte nach jemandem, der sich des Projektes annimmt. Bis Juli diesen Jahres ist die 19-jährige Langenhornerin als Honorarkraft von der Gemeinde eingestellt – was danach folgt, wird sich zeigen.

Ideen für die Treffen hat Jasmin Müller genug, schließlich war sie früher selbst Besucherin der Einrichtung und weiß auch aufgrund ihres Alters und Berufs, wofür sich Mädchen im Alter zwischen zwölf bis 18 Jahren interessieren. „Gemeinsam mit ihnen möchte ich ein Programm auf die Beine stellen. Außerdem soll noch ein Name für den Treff gefunden werden“, erzählt sie.

Steve Brockmann, seit acht Jahren Leiter des Hauses der Jugend, freut sich über das neue Angebot. Erfahrungsgemäß halten sich die Woche über mehr Jungs als Mädchen in der Einrichtung auf, obwohl das Haus für alle gleichermaßen da ist. „Der Montag gehört künftig den Mädchen“, meint er und hofft auf Synergieeffekte. „Wir haben ein abwechslungsreiches Angebot, das dienstags, mittwochs und donnerstags von 14 bis 20 Uhr und freitags von 14 bis 18 Uhr genutzt werden kann“, macht er aufmerksam. Speziell für acht- bis zwölfjährige Kinder gibt es mittwochs und donnerstags den Juniorclub von 15 bis 17 Uhr. Dass die Gemeinde den Weg für einen Mädchentreff freigemacht hat, findet er klasse. Gerade in Zeiten knapper Kassen keine Selbstverständlichkeit, das Angebot zu erweitern und nicht zu kürzen, sagt er.

Jasmin Müller ist auf jeden Fall nun ganz gespannt auf das erste Treffen am 3. Februar. In der Zeit von 16 bis 19 Uhr wird sie hoffentlich viele Mädchen begrüßen können, die sich für das Projekt begeistern lassen. Wobei sie betont: „Es ist nicht mein Projekt, sondern wird gemeinsam mit den Mädchen zu unserem Projekt.“

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