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Husumer Nachrichten

22. Oktober 2017 | 08:57 Uhr

Ein Stück Nostalgie und Heimat

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Für Gäste aus anderen Bundesländern ist das Parkfest fester Bestandteil ihres Urlaubs / Künstler Wolfgang Rebel zeigt farbenfrohe Arbeiten

von
erstellt am 09.Jul.2017 | 17:10 Uhr

Es gibt Veranstaltungen , bei denen man sich sofort „wie zuhause“ fühlt. Und wenn dann überdies noch das gesamte Ambiente stimmt, dann ist man wirklich „zuhause“ angekommen. Das ist ganz sicher beim jährlichen Parkfest im Hochdorfer Garten der Fall. Da stimmt alles so sehr, dass Ulrike und Sven Kühnemann aus Siegen/Nordrhein-Westfalen „schon seit vielen Jahren die freien Tage genau in diesen Zeitabschnitt legen, um hieran teilnehmen zu können“. Lucie und Roger Markowski aus Salzhemmen im Landkreis Hameln geht es ähnlich: „Das hier gehört einfach zu unserem einwöchigen Urlaub dazu – und ja, wir sind schon ein paar Jährchen dabei.“

Ganz sicher ist es ein bisschen Nostalgie, die bei diesem Fest mitschwingt – sind es die Erkenntnisse, dass besondere Dinge und Feste einfach zeitlos sind. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir dieses schöne Fest schon ein paar Jahrzehnte feiern“, verrät Bürgermeister Hans Jacob Peters, der sich gutgelaunt unter die sehr große Schar von Gästen mischte. Das kulinarische Angebot stimmte – und für die absolut „stimmige“ Musik sorgte der SMS-Musikservice mit dem bekannten DJ Sven Michelsen. Da kam Spaß pur rüber, da konnten die Gäste am Ende gar nicht mehr anders, als in die gute Stimmung eintauchen. Und wenn dann Hits wie „All night long“ erklangen, war das auch gleich der Hinweis dafür, dass das Fest schon ein bisschen länger anhielt – bis 1 Uhr früh.

Und was gab es sonst noch bei diesem familienfreundlichen Event? Kinderschminken, Schafe scheren, Stände des veranstaltenden Tourismusvereins, vom Fruunsboßelverein Tating, den Boßelmannen, der Jugendfeuerwehr und der „großen“ Feuerwehr Tating. Und natürlich waren die große Hüpfburg für die Lütten da, eine Tombola, der Auftritt der Kinder- und Jugendtrachtengruppe aus Garding. Auch Künstler Wolfgang Rebel war dabei – hatte sein Atelier „Alte Schule Tating“ im angrenzenden Düsternbrook geöffnet und freute sich über zahlreiche interessierte Besucher. Diese staunten über eine erstklassige Ausstellung mit farbenfrohen Motiven mit Szenen von Eiderstedt bis hin zu Indien. Die Kirche von Tating, der Everschoper Hafen und natürlich der Westerhever Leuchtturm – das waren nur einige der „Hingucker“, die der 66-jährige St. Peteraner aus zuvor gefertigten Holzschnitten anschließend von Hand mit Aquarellfarben koloriert hat.

„Richtig zufrieden“ zeigte sich auch Heimke Reimers – die Vorsitzende vom organisierenden Tourismusverein Tating: „Unsere Parkfeste sind immer gut besucht. Wir freuen uns sehr über den auch diesmal großen Zuspruch!“ Und den registrierte auch Bürgermeister Hans Jacob Peters: „Also ich finde es immer wieder klasse, wie hier Urlauber und Einheimische miteinander feiern, miteinander ins Gespräch kommen – generationenübergreifend; von Klein bis Groß, von Alt bis Jung. Und dann dieses schöne Ambiente – das hat einfach einen besonderen Reiz.“

Für alle, die das Parkfest diesmal verpasst haben oder all jene, denen es so gut gefallen hat, dass sie gerne ein weiteres Mal wiederkommen möchten: Das nächste Parkfest – und gleichzeitig auch das letzte in diesem Jahr – startet am Sonnabend, 5. August, ab 18 Uhr im Hochdorfer Garten.

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